Volleyball – die Spiele am kommenden Wochenende (03.03.18)

Mannschaft

Datum

Beginn

Spielort

Gegner

BWD II 03.03.18 16.00 h Neuss DJK Rheinkraft Neuss
BWD III 03.03.18 16.15 h Duisburg VC Eintracht Geldern II

BW Dingden büßt Tabellenführung ein

Der Fußball-Bezirksligist hat im Top-Spiel gegen den neuen Spitzenreiter TuB Bocholt mit 1:2 das Nachsehen. Das Team wird im Duell der Aufsteiger dafür bestraft, dass es nach der 1:0-Führung einen Gang zurückschaltet.

Aus der Gästekabine dröhnte schon laute Party-Musik. Dirk Juch saß derweil immer noch auf der Ersatzbank und zog die Einsamkeit dem wärmenden Vereinsgebäude vor. Der Trainer von BW Dingden starrte auf den Boden und schüttelte immer wieder den Kopf. Das hatte sich der 51-Jährige ganz anders vorgestellt. Mit einem Erfolg im Top-Spiel wollte Fußball-Bezirksligist BW Dingden seine Spitzenposition festigen. Doch als Schiedsrichter David Wendland nach mehr als vier Minuten Nachspielzeit abpfiff, waren die Blau-Weißen die Tabellenführung erst einmal los. Mit 1:2 (0:0) musste sich der Gastgeber vor rund 350 Zuschauern gegen TuB Bocholt geschlagen geben. Der Sieger verdrängte BW Dingden, das allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat, damit erst einmal vom Platz an der Sonne.

15 schlafmützige Minuten und eine schwache Chancenverwertung brachten den Gastgeber um einen durchaus möglichen Erfolg. Vor dem Wechsel hatte sich BW Dingden in einem stellenweise zerfahrenen und von vielen Fehlpässen geprägten Duell der Aufsteiger leichte Feldvorteile und ein deutliches Plus an Möglichkeiten erarbeitet. Der bisherige Tabellenzweite aus Bocholt kam in der ersten Hälfte nicht ein einziges Mal gefährlich vor das Tor von Johannes Buers.

Auf der anderen Seite wurde es dagegen einige Male gefährlich. Erst scheiterte Kay Joosten mit einem Kopfball am starken TuB-Keeper Yannick Wenzel (17.). Dann traf Niklas Egeling erst aus kurzer Distanz das Tor nicht (37.) und wenig später nach schöner Vorarbeit von Robin Volmering nur die Latte (43.). Eine Dingdener Führung wäre zur Pause auf jeden Fall verdient gewesen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es dann aber so weit. Niklas Egeling hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, dann aber scheinbar den richtigen Moment für ein Abspiel schon verpasst. Doch seine Flanke köpfte der Bocholter Fabian Streib in Torjägermanier in die eigenen Maschen.

Die Führung hätte BWD noch mehr Sicherheit und Platz zum Kontern geben sollen. Doch das Team schaltete plötzlich einen Gang zurück und half dem angezählten Gast damit wieder auf die Beine. Marco Moscheik stand nach einem Bocholter Konter mutterseelenallein vor Keeper Johannes Buers und erzielte das 1:1 (55.). BWD wirkte geschockt und ließ sogar noch einen weiteren Treffer zu. Ein Freistoß von Michel Wesendonk, dessen Entstehung vermeidbar gewesen wäre, flog von der rechten Seite an Freund und Feind vorbei ins lange Eck (67.).

In den letzten zehn Minuten kam BWD zwar noch zu einigen Chancen, doch die Akteure fanden in Wenzel immer wieder ihren Meister. In der Nachspielzeit faustete der TuB-Torhüter auch noch einen Freistoß von Volmering aus dem Winkel. „Besser hätte es eigentlich nicht laufen können. Aber dann haben wir alles falsch gemacht, was wir falsch machen konnten“, ärgerte sich Trainer Dirk Juch über die Phase nach dem 1:0. „Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, haben aber eine Viertelstunde gepennt. Ein Team wie TuB Bocholt bestraft das eben.“

Zweite jetzt auf Platz eins

Zwar hat sich unsere Zweite Mannschaft gegen den Tabellenletzten VC Essen-Borbeck II zunächst schwerer getan als erwartet, durch den 3:1 Sieg (27:29, 25:15, 25:14, 25:12) konnte man sich aber auf den ersten Platz der Verbandsligatabelle vorschieben. Der STV Hünxe verfügt ebenfalls über 35 Punkte hat aber ein Spiel weniger hinter sich gebracht.

Lara Kruse (am Ball) setzt ihre Mitspielerinnen in Szene.

Mit der Leistung seiner Schützlinge im ersten Satz war Coach Michael Kindermann ganz und gar nicht einverstanden. 21:24 hat man zurückgelegen, bevor der Durchgang an die Essenerinnen ging. „Wir hatten zwar einige Ausfälle zu verkraften, die Zahl der Eigenfehler war aber trotzdem viel zu hoch“, so Kindermann. In den folgenden Abschnitten steigerten sich die Blau-Weißen. Mit Aufschlägen wurden viele direkte Punkte gemacht. Ein Sonderlob hielt Michael Kindermann für Ann-Kathrin Krämer bereit, die aufgrund der angespannten Personallage kurzfristig eingesprungen war. Am nächsten Samstag muss die Zweite bei DJK Rheinkraft Neuss antreten.

Sieglos bleibt die Dritte Mannschaft. Das Team unterlag in der Landesliga dem Tabellenzweiten TB Osterfeld mit 1:3 (25:20, 10/10/18:25.

Gegen den Tabellenzweiten der Bezirksklasse konnte die Vierte Mannschaft einen hart umkämpften 3:2 Sieg (25:23, 18:25, 11:25, 25:20, 15:9) einfahren. Das Team von Coach Arne Ohlms bleibt mit 17 Punkten auf Rang vier.

Für einen Tag auf Platz zwei

Die Tabelle nach dem Spiel gegen Berlin können sich die Dingdener Zweitliga-Volleyballerinnen einrahmen. Für einen Tag wird das Team aus dem Volleyballdorf auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Wer das vor Saisonbeginn für möglich gehalten hätte, dem wäre wohl von nicht wenigen Dingdenern der Sachverstand abgesprochen worden.
Gegen die Mannschaft aus Berlin kamen die Gastgeberinnen gut aus den Startlöchern. Das 25:17 bedeutete die 1:0 Satzführung.

Die Dingdener hatten Grund zum Jubeln.

Im zweiten Durchgang steigerten sich die Hauptstädterinnen. Vor allem über die Außenpositionen konnte man den Dingdenerinnen gehörig zusetzen und den zweiten Abschnitt mit 25:22 für sich entscheiden. Im dritten Satz brach das Spiel der Sechs von Coach Pascall dann vollends zusammen. Die Annahme schwächelte und die sonst so starke Block- und Feldabwehr fand kaum statt. Mit 15:25 fiel der Satzverlust reichlich deutlich aus. Diesen steckten die Blau-Weißen aber weg. Nachdem zwei Matchbälle abgewehrt wurden, ging es nach dem 28:26 in der Dingdener Sporthalle in den Tiebreak. In diesem ließ man dann aber nichts mehr anbrennen. Nach dem 15:8 konnten sich die Dingdener Volleyballerinnen zwei Zähler gutschreiben. Mit Lara Kruse, Louisa Baumeister und Karina Hegering gehörten drei Talente zum Aufgebot der Dingdenerinnen, die Zweitligaluft schnuppern durften. Zur wertvollsten Dingdener Spielerin wurde nach der Partie Libera Rieke Tidden ausgezeichnet.
„Wir sind im ersten Satz gut gestartet. Dann hat Berlin umgestellt. Letztlich haben wir aber verdient gewonnen, da wir im fünften Satz besser waren“, analysierte Reiss nach der Begegnung.
Erst am 17. März geht´s mit der Begegnung in Köln weiter.

Mit Berlin erwartet uns der nächste starke Gegner

Die Feldabwehr gehört zu Dingdens Stärken.

Nach einem großen Kampf wurde das Volleyballteam Hamburg am vergangenen Wochenende mit 3:2 Sätzen besiegt. Dadurch nahm man zwei Punkte mit ins Volleyballdorf und festigte den dritten Tabellenplatz.
Aber darauf möchten sich die Spielerinnen aus Dingden nicht ausruhen. Schon am kommenden Wochenende erwartet man mit dem BBSC Berlin den nächsten starken Gegner. Dingdens Coach Pascall Reiss möchte „mit dem Rückenwind der letzten erfolgreichen Spiele und den fantastischen Fans in der heimischen Halle“ die nächsten Punkte in Dingden halten. Auch das Hinspiel gewannen die Spielerinnen vom Niederrhein mit 3:1 Sätzen.
Doch auch die Berlinerinnen haben in dieser Saison schon tolle Siege gefeiert. So gewannen sie ihr Spiel Anfang dieses Jahres gegen Hamburg mit 3:0 Sätzen. Das ist ein klares Ergebnis und zeigt auch, dass die Dingdener Mannschaft den Gegner aus der Hauptstadt nicht unterschätzen darf.
Fehlen wird auf Dingdener Seite die Mittelblockerin Vera Koopmann, die zuletzt tolle Einsätze zeigte. Ob noch weitere Spielerinnen aufgrund der Grippewelle hinzukommen, bleibt abzuwarten.

Spiele am kommenden Wochenende 24./25.02.2018

Spiele am kommenden Wochenende 24./25.02.2018
Team Datum Spielort Beginn Gegner
BWD 1 24.02.18 Dingden 19.30 h BBSC Berlin
BWD 2 24.02.18 Dingden 15.00 h VC Essen-Borbeck 2
BWD 3 24.02.18 Dingden 13.00 h TB Osterfeld
BWD 4 24.02.18 Wesel 16.15 h MTG Horst 3

5:2 – BW Dingden stellt die Weichen früh auf Sieg

Der Bezirksligist gewinnt das Auswärtsspiel bei BW Oberhausen und verteidigt die Tabellenführung.

Trotz großer Personalsorgen ist Fußball-Bezirksligist BW Dingden mit einem Sieg aus der Winterpause gekommen. Die Dingdener setzten sich mit 5:2 (4:0) beim Tabellendreizehnten BW Oberhausen durch und verteidigten mit dem Erfolg die Führung. Zu den zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen hatte sich am Freitag auch noch Gerrit Lange gesellt. Der Abwehr-Routinier kugelte sich beim Abschlusstraining die Kniescheibe aus und wird für mehrere Wochen ausfallen.

„Umso höher ist dieser Sieg zu bewerten. Wir haben eine überragende Mannschaftsleistung abgerufen“, sagte BWD-Trainer Dirk Juch, der seine Mannschaft mit Komplimenten überhäufte. Das lag nicht nur daran, dass sein Team sich eindrucksvoll zurückgemeldet hatte, sondern vielmehr an der Art und Weise. Denn die Gäste agierten 52 Minuten lang in Unterzahl. Neuzugang Mohamed Salman hatte bei seiner Pflichtspiel-Premiere für die Blau-Weißen zunächst zum 2:0 getroffen (8.). Sein Arbeitstag war allerdings nach 38 Minuten schon beendet. Der Youngster sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Zu dem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits mit 3:0 geführt. Neben Salman hatte Robin Volmering doppelt getroffen (5./21.). Volmering erhöhte noch vor der Pause auf 4:0 (44.). „Seine Tore waren Weltklasse. In dieser Form ist Robin eine große Bereicherung für uns“, sagte Juch, dessen Team in der 64. Minute endgültig alles klar machte. A-Junior Mathis Schluse, der sein Startelf-Debüt feierte, markierte das 5:0. „Er hat eine super Partie gemacht. Aber wir haben vor allem als Mannschaft super gespielt“, so der BWD-Trainer. Der Gastgeber betrieb mit den Treffern zum 1:5 (65.) und 2:5 (81.) lediglich Ergebniskosmetik. Bitter für die Gäste war der Platzverweis von Joker Sebastian Klein-Schmeink, der wegen Meckerns die Ampelkarte sah.

BW Dingden: J. Buers – Tulgas, Joosten, Leyking, Juch, S. Buers (80. Terörde), Schluse (87. Bagheri), Volmering, Holtkamp, Kaiser (72. Klein-Schmeink), Salman

Zweite holt drei Punkte gegen Gelsenkirchen

Louisa Baumeister (12) war gegen Gelsenkirchen erfolgreich.

Unsere Zweite Mannschaft konnte gegen den TC Gelsenkirchen ihre beeindruckende Siegesserie fortsetzen. Das Team aus dem Ruhrgebiet wurde mit 3:1 (25:13, 25:17, 22:25, 26:24) bezwungen. Dabei haben die Blau-Weißen in den ersten beiden Sätzen eine konzentrierte Leistung gezeigt. Es wurde gut aufgeschlagen und variabel angegriffen. Im dritten Durchgang steigerten sich die Gelsenkirchenerinnen, während bei den Gastgeberinnen die Annahme und Abwehr etwas schwächelte. Den Spielerinnen von Coach Michael Kindermann hatten zunehmend Schwierigkeiten, den Ball in der gegnerischen Spielfeldhälfte zu versenken. Der vierte Abschnitt schien eine klare Angelegenheit zu werden. Mit 19:12 lagen die Dingdenerinnen schon in Führung. Eine Gelsenkirchener Aufschlagserie brachte aber das 19:21. Beim Stand von 23:24 konnte die Kindermann-Sechs aber mit drei Aufschlägen die Entscheidung herbeiführen. Mit dem Sieg konnte der zweite Tabellenplatz verteidigt werden. Der Abstand zum Tabellenführer aus Hünxe, der erneut eine Niederlage einstecken musste, verringerte sich auf drei Punkte. Am nächsten Samstag ist der VC Essen Borbeck II zu Gast im Volleyballdorf.

In der Landesliga bleibt unsere Dritte Mannschaft ohne Punktgewinn. Das Team unterlag VC Essen-Borbeck III mit 0:3 (13/20/20:25).

Die Vierte Mannschaft unterlag in der Bezirksklasse dem MTV Rheinwacht Dinslaken mit 2:3 (6:25, 25:22, 26:24, 15:25, 12:15), bleibt aber auf Tabellenplatz vier.

Erste behält im Tiebreak die Nerven

Für unsere Zweitliga-Volleyballerinnen hat sich die Fahrt nach Hamburg gelohnt. Nachdem sie im Hinspiel noch mit 0:3 den Kürzeren gezogen hatten, konnten sie nun durch den 3:2 (25:27, 25:12, 25:23, 22:25, 15:13) Sieg zwei Punkte aus der Hansestadt entführen. Ohne die privat verhinderte Eva Schmitz erspielten sich die Dingdenerinnen im ersten Satz eine 18:14 Führung, die sie aber nicht ins Ziel retten konnten. Wie aus einem Guss lief das Spiel der Blau-Weißen im zweiten Durchgang und

Vera Koopmann muss sich lang machen.

auch im nächsten Abschnitt brillierte das Team aus dem Volleyballdorf gegen einen starken Gegner. Maike Schmitz und Katrin Kappmeyer überzeugten mit harten Angriffsschlägen aber auch mit gelegten Bällen, während Patricia Langhoff ihre guten Leistungen aus den vorherigen Partien bestätigte. In der Blockabwehr zeigten sich Vera Koopmann und Lena Priebs von ihrer starken Seite. Gut in Szene gesetzt wurde Priebs, die auch mit Angriffsschlägen punktete, von Pauline Kappmeyer. Der Vierte Satz verlief bis zum 21:21 ausgeglichen, letztlich schafften die dynamischen Hausherrinnen aber den Satzausgleich. Im Tiebreak sah es zunächst nicht gut aus. Beim Stand von 2:5 nahm Coach Pascall Reiss eine Auszeit und brachte seine Spielerinnen wieder in die Spur. „Wir haben im ersten Satz nicht ganz so druckvoll aufgeschlagen. Insgesamt haben meine Spielerinnen aber ein sehr starkes Spiel gegen einen Top-Gegner geboten“, so Reiss nach der Begegnung. Die goldene MVP-Medaille bekam auf Dingdener Seite Katrin Kappmeyer, die zusammen mit ihren Mannschaftskameradinnen den dritten Tabellenplatz verteidigen konnte.

 

Am kommenden Samstag erwartet man das Team aus Berlin im Volleyballdorf.

„Wir haben etwas gutzumachen“

Die Dingdener Coaches Pascall Reiss (rechts) und Tim Heinrich fahren zuversichtlich nach Hamburg.

Das Hinspiel im Volleyballdorf Dingden endete für die Gastgeberinnen mit einer herben 0:3 Niederlage. Wenn das Team von Coach Pascall Reiss am Samstag nach Hamburg reist, hat es also etwas gutzumachen. „Das wird aber kein leichtes Unterfangen. Hamburg hat lange Spielerinnen in seinen Reihen. Das liegt uns nicht unbedingt“, weiß der Dingdener Übungsleiter. Die Hansestädter rangieren aktuell auf dem neunten Tabellenplatz und haben 22 Punkte auf dem Konto. Die Blau-Weißen haben sich in der bisherigen Saison fantastisch geschlagen. Als Tabellendritter verfügen zur Zeit über 37 Zähler. Das mit den Hamburgerinnen vor eigenem Publikum nicht gut Kirschenessen ist, bekam zuletzt das Spitzenteam aus Leverkusen zu spüren. Ohne Satzgewinn mussten die Rheinländerinnen die Heimreise antreten. Allerdings zeichnet die Dingdenerinnen in dieser Spielzeit eine beachtliche Auswärtsstärke aus. Die letzten sieben Partien in fremder Halle wurden gewonnen. Deshalb meint Reiss: „Wir fahren mit Zuversicht nach Hamburg.“