Hartes Wochenende für Zweitligateam

Danuta Brinkmann wird auch in Berlin Zuspielerin Clara Schlettert klare Anweisungen geben.

Nachdem unsere Zweitliga-Volleyballerinnen am letzten Samstag in Stralsund aktiv waren, geht es am kommenden Wochenende nach Berlin. Dort ist das Team von Trainerin Danuta Brinkmann dann gleich zweimal gefordert. Am Samstag tritt man ab 19.00 Uhr gegen den BBSC an, am Sonntag steht dann der VCO ab 13.00 Uhr auf der anderen Seite des Netzes.
Der BBSC hat als Tabellendritter zwanzig Punkte aus zehn Spielen gesammelt. Sieben Partien konnte das Team aus Köpenick für sich entscheiden. Auffällig ist, dass man schon fünfmal über fünf Sätze gegangen ist. Fest steht sicherlich, dass der BBSC zu den erfahrensten Mannschaften der Liga gehört. Gleich sechs Spielerinnen des Kaders sind älter als dreißig Jahre. Dass die Dingdenerinnen nicht chancenlos in der Sporthalle Hämmerlingstraße antreten, zeigt ein Blick auf die Ergebnisliste. In Stralsund, wo die Blau-Weißen bei der 1:3 Niederlage ersatzgeschwächt eine starke Leistung ablieferten, unterlagen die Köpenickerinnen glatt mit 0:3 und beim Tabellenletzten in Schwerin unterlag man 2:3.
Zumindest bezüglich des Alters ist der VCO das Gegenteil vom anderen Hauptstadtclub. Die ältesten Spielerinnen des Teams vom Bundesstützpunkt haben gerade das 18. Lebensjahr vollendet und hoffen auf eine Karriere in der 1. Liga und vielleicht sogar in der Nationalmannschaft. Bisher ist es in dieser Saison für den VCO nicht zu gut gelaufen. Erst einen Sieg haben die Mädchen aus dem Volleyball-Internat eingefahren und sind damit Vorletzter in der Rangliste. Ins Spiel kommen lassen darf man den VCO, vor allem in eigener Halle, aber nicht. Die groß gewachsenen Spielerinnen haben hier schon Leverkusen, Oythe und Hamburg Punkte abgenommen. Dies will die Brinkmann-Sechs ab 13.00 Uhr auf jeden Fall verhindern.
Optimistisch dürfte Danuta Brinkamnn stimmen, dass die Spielerinnen , die in Stralsund noch gefehlt haben, in dieser Woche wieder ins Training einsteigen.
Beide Spiele können im Netz bei Sport1Extra aber auch im Dingdener Vereinsheim live verfolgt werden.

Volleyball – Seniorenspieltag 10./11.12.22

Mannschaft

Spiel-
klasse

Datum

Spiel-beginn

Spiel-
ort

Gegner

BWD I

2. BL

10.12.22

19.00 h

Berlin BBSC Berlin
BWD I

2. BL

11.12.22

13.00 h

Berlin VCO Berlin
BWD II

OL

11.12.22

15.00 h

Borken RSV Borken III
BWD III

BL

10.12.22

13:00 h

Dingden TV Jahn Königshardt II
BWD IV

BK

11.12.22

14:15 h

Oberhausen TuSEM Essen III

Bericht 4. Jugendspieltag

 

U15 Tanja Buchwald berichtet:

„Mit 5 Spielerinnen ging es heute nach Dinslaken. Den ersten Satz gegen den Gastgeber Dinslaken konnten wir nach einem ausgeglichenen Start durch gute Aufschläge für uns gewinnen. Im zweiten Satz hatten wir schnell einen ordentlichen Vorsprung aufgebaut, sodass wir nur noch den entscheidenden Matchball brauchten. Doch diesen haben wir auch in sieben Versuchen nicht verwandeln können, sodass wir den sicher geglaubten Satz doch noch mit 24:26 hergeben mussten. Im Entscheidungssatz konnten wir uns dann jedoch wieder durch ein konzentriertes Spiel steigern und das Spiel mit 2:1 für uns entscheiden.

Im nächsten Spiel ging es gegen die Mixed Mannschaft aus Lintfort. Hier waren wir den Gegnern im Aufschlagsspiel und Spielaufbau deutlich überlegen, sodass wir das Spiel mit 2:0 (25:8; 25:12) für uns entscheiden konnten.“

Es spielten: Soraya Carvalho, Lana Koostra, Ida Küpper, Lea Schlebes, Smilla Schumann

Betreuerin: Tanja Buchwald

 

U20 Carina Streich berichtet:

Nichts zu holen für die U20

„Am Samstag reiste die U20, dadurch das Humann Essen am Freitagnachmittag krankheitsbedingt das Spiel absagen musste, für einen Einzelspieltag nach Aachen.

Nach knappen 2 Stunden Fahrt kam die Mannschaft in Aachen an.

Die lange Fahrt hat die Spielerinnen müde gemacht und das sah man auch auf dem Spielfeld. Wenig Bewegung in den einzelnen Aktionen, gepaart mit vielen Aufschlagfehlern ließ die Blau Weißen schnell mit 9:16 hinten liegen. Ehe man sich zur zweiten Hälfte des Satzes nochmal ein bisschen aufraffen konnte. Trotzdem war nichts mehr zu holen und der Satz ging verdient mit 21:25 an Aachen.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Die Dingdener Mädels fanden einfach nicht ins Spiel. Dementsprechend geht der zweite Satz eindeutig mit 16:25 an Aachen. Die Mannschaft der U20 nimmt damit Platz 7 der NRW Liga ein. Wann das Spiel gegen Humann Essen nachgeholt wird steht noch nicht fest.“

Es spielten: Maja Blomen, Anni van Clewe, Janne Epping, Leni Grasse, Franziska Klein-Hitpaß, Melanie Maier, Sina Ridder, Leonie Sack, Wiebke Simson, Leni Vehns, Elin Tigler

Betreuerin: Carina Streich

 

U13 I Simone Bovenkerk berichtet:

„Heute ging es für die U13 I Mädchen nach Lüdinghausen.
Mit Lüdinghausen I und RSV Borken I standen die jeweils ältesten Spielerinnen der beiden Vereine auf der gegnerischen Seite. Im erster Spiel gegen Lüdinghausen haben wir mit 12:25 und 17:25 Punkten die beiden Sätze verloren.
Dabei haben die gegnerischen Mädchen unser Team mit starken Aufschlägen „von oben“ und mit ersten Angriffsschlägen beeindruckt.
Trotzdem haben unsere Mädchen im Rahmen ihres Könnens eine gute Leistung gezeigt.

Im zweiten Spiel gegen Borken haben wir ebenfalls deutlich verloren.
Der erste Satz ging mit 12:25 an das gegnerische Team, der zweite Satz mit 5:25.“

Es spielten:  Carla Bauhaus, Evi Gantefort, Klara Schmied, Johanna Tebrügge und Maja Weidemann dabei. Es fehlte Lea Koopmann


 

Ergebnisse Jugendspieltage 03. u. 04.12.2022


Gegner Sätze Punkte Tabellenplatz
U20 PTSV Aachen 0:2 21:25  16:25 7 ⇒
Humann Essen wurde verlegt
U18 FS Rheinkamp 2:0 25:  8   25:16 1 ⇒
TUB Bocholt 2:0 25:15   25:18
U15 Dinslaken Mix 2:1 25:15   24:26  15:7 2 ⇒
TuS Lintfort 2:0 25:  8   25:12
U14 I VCE Geldern 2:0 25:11   25:17 7 ⇒
Moerser SC 0:2 13:25   22:25
U14 II TuS Baerl Mix 2:0 25:21   25:1 5 ⇑
Osterfeld 1:2 25:12   20:25   12:15
U13 I Borken 0:2 11:25    6:25 8 ⇒
Lüdinghausen 0:2 11:25   17:25

 


 

Da wäre mehr drin gewesen

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen unterliegen in Stralsund 1:3 (17:25, 26:24, 30:32, 18:25) und fahren mit leeren Händen zurück nach Dingden. Dabei wäre mehr drin gewesen, wenn den Blau-Weißen mit Maike Schmitz, Julia Neuhäuser und Simone Speer nicht gleich drei Spielerinnen aus gesundheitlichen und privaten Gründen gefehlt hätten und man den Marathon im dritten Satz hätte für sich entscheiden können…aber dazu später mehr.
Dingdens Trainerin Danuta Brinkmann stehen also nur neun Aktive in der Ostseemetropole zur Verfügung. Diesen merkt man im ersten Durchgang an, dass ihnen die lange Anfahrt noch in den Knochen steckt. Die Annahme wackelt immer wieder und so fällt es Zuspielerin Clara Schlettert schwer, ihre Angreiferinnen in gute Positionen zu bringen. Gelingt dies doch einmal, steht meist der starke Stralsunder Block den Dingdener Offensivbemühungen im Weg.

Greta Klein-Hitpaß und Swantje Basan dürfen sich über die MVP-Medaillen freuen. (Foto D. Kruse)

Ein ganz anderes Bild zeigt der zweite Abschnitt. Zwar greift Anne Krohn immer nach wirkungsvoll für die Wildcats an, auf der anderen Seite finden die Gäste jetzt aber immer mehr zu ihrem Spiel. Sie führen 10:6 und müssen dann den 14:14 Ausgleich einstecken. Sie gehen 18:15 in Front und müssen danach fünf Stralsunder Punkte in Folge hinnehmen. Beim Stand von 21:24 scheint auch der zweite Durchgang gelaufen. Die Brinkmann-Sechs wehrt die drei Satzbälle aber ab und schafft mit einer Blockabwehr den Satzausgleich.
Nach dem 6:6 im dritten Satz haben die Dingdenerinnen das Spiel zunächst im Griff. Die Angreiferinnen schaffen es jetzt immer wieder, den Block der Hausherrinnen zu überwinden. Beim Stand von 19:13 scheinen die Blau-Weißen auf dem besten Weg, zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Den Hausherrinnen gelingt es nun aber immer öfter, kurze Bälle ins Dingdener Feld zu legen und erzielen so den 22:22 Ausgleich. Im Folgenden vergeben die Spielerinnen von Danuta Brinkmann vier Satzbälle und wehren danach drei Stralsunder Satzbälle ab.
Das 30:32 im dritten Durchgang hat dem arg reduzierten Dingdener Kader viel Kraft gekostet. Dass man dem Tabellenzweiten dann im vierten Satz nicht mehr Paroli bieten kann, verwundert nicht.
Danuta Brinkmann stellt ihrem Team aber trotz der Niederlage ein gutes Zeugnis aus: „Der erste Satz war nicht so toll. Im zweiten haben wir dann aber gemerkt, dass hier was geht. Schade, dass wir den dritten Durchgang verloren haben. Da haben wir viel Kraft gelassen. Die hat uns dann zum Schluss gefehlt. Ich bin aber mit der Leistung meiner Spielerinnen zufrieden.“
Nach den Samstagsspielen bleiben die Dingdenerinnen auf Tabellenplatz fünf. Stralsund liegt mit zehn Siegen aus zehn Spielen auf Rang zwei.
Am kommenden Wochenende geht es für das Team aus dem Volleyballdorf zu einem Doppelspieltag nach Berlin. Dort trifft man am Samstag auf den BBSC und Sonntag auf den VCO.

Erste tritt beim ungeschlagenen Tabellenzweiten an

Die Dingdenerinnen hoffen auf den Einsatz von Maike Schmitz.

Mit dem Rückenwind aus drei Siegen in Folge reisen unsere Zweitliga-Volleyballerinnen am kommenden Samstag nach Stralsund. Den Rückenwind werden sie auch brauchen, wenn sie an der Ostsee bestehen wollen. Schließlich haben die Wildcats, ebenso wie der Tabellenführer aus Borken, alle ihrer bisherigen neun Saisonspiele gewonnen. Aber auch die Blau-Weißen dürfen mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Nach acht Partien von denen sie fünf für sich entscheiden konnten, nimmt das Team von Trainerin Danuta Brinkmann den fünften Tabellenplatz ein.
„Wir können befreit nach Stralsund fahren. Wichtig ist, dass wir gut ins Spiel kommen“, so Brinkmann, die weiß, dass die Ostdeutschen mit Anne Krohn und Madleen Piest über Spielerinnen mit Erstliga-Erfahrung verfügen. Wichtig für die Dingdenerinnen ist, dass sie in Bestbesetzung antreten können. Vielleicht schaffen es die Blau-Weißen dann, wie in der Vorsaison einen Punkt aus der Hansestadt zu entführen. Aktuell steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz der erkrankten Kapitänin Maike Schmitz.
Los geht es am Samstag in der Stralsunder Diesterweg-Sporthalle um 18.00 Uhr. Die Partie kann auf Sport1 Extra verfolgt werden.
https://www.sport1extra.de/en-int/playerpage/1551047

Vereinsjubiläum 2022

Dritte holt einen Punkt, Vierte geht leer aus

Olaf Betting betreut die Dritte in Vertretung des verhinderten Thomas Eickelberg. (Foto P. Keiten)

In der Bezirksliga muss sich unsere Dritte Mannschaft mit einem Punkt aus dem Heimspiel gegen den VC Essen-Borbeck III begnügen. Dabei sieht es zunächst vielversprechend aus. Mit 25:16 und 25:20 gehen die ersten beiden Sätze klar an die Blau-Weißen, bei denen Olaf Betting für den beruflich verhinderten Thomas Eickelberg auf der Bank sitzt. Nachdem die Essenerinnen die beiden folgenden Durchgänge mit 25:23 und 25:15 gewinnen, entscheiden diese auch den Tiebreak mit 19:17 knapp für sich. Durch den Erfolg kann das Team aus dem Ruhrgebiet in der Tabelle an den Dingdenerinnen vorbeiziehen. Essen ist nun Zweiter, Dingden Dritter.

Gegen den Spitzenreiter Weseler TV ist unsere Vierte Mannschaft in der Bezirksklasse chancenlos. Die jungen Dingdenerinnen unterliegen in eigener Halle glatt mit 0:3 (8/13/15:25) und nehmen nun mit fünf Punkten Rückstand auf Wesel den dritten Tabellenplatz ein.
(Fotos von P. Keiten in der Galerie)

4. Jugendspieltag 03./04.12.2022


Mannschaft Datum Beginn Spielort Gegner
U20 NRW Liga 03.12.2022 12:00 h Aachen Humann Essen

PTSV Aachen

U16 OL 03.12.2022 15:00 h

16:30 h

Weeze TSV Weeze

Moerser SC

U13 I  OL 04.12.2022 11:00 h

12:00 h

Lüdinghausen Lüdinghausen

RSV Borken

U18  OL 04.12.2022 12:00 h    Moers FS Rheinkamp 
U15  BL 04.12.2022 15:00 h   

16:15 h

Dinslaken Dinslaken Mix 

TuS Lintfort

U 14 I OL 04.12.2022 15:00 h   

16:30 h

Geldern VCE Geldern 

Moerser SC

U14 II  BL 04.12.2022 11:00 h   

13:30 h

Dingden TuS Baerl Mix 

TB Osterfeld Mix

 


 

Schwerin chancenlos

Gegen Schwerin stehen die Blau-Weißen nur selten unter Druck.

Im Zweitligaduell mit dem Tabellenvorletzten gibt sich unsere Erste Mannschaft keine Blöße. Sie besiegt den Schweriner SC II glatt mit 3:0 (25:15/19/11).
Dabei reist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern mit dem Rückenwind aus den letzten beiden Spielen an, in denen sowohl der VCO Berlin als auch der Tabellendritte BBSC Berlin bezwungen werden konnten.
Die Hausherrinnen gehen schon im ersten Satz konsequent zur Sache. Ohne die erkrankten Lena Priebs und Greta Klein-Hitpaß dafür aber mit Leni Vehns aus der Zweiten Mannschaft geht man schnell mit 5:1 in Führung. Vor allem in der Annahme zeigen sich die jungen Schwerinerinnen – die älteste Spielerin ist 18 Jahre alt – nicht sattelfest. Erst beim Stand von 24:11 lassen es die Hausherrinnen lockerer angehen und verwandeln letztendlich den vierten Satzball.
Im zweiten Durchgang kommen die Ostdeutschen, begünstigt von gelegentlichen leichten Fehlern der Gastgeberinnen, etwas besser ins Spiel. Zwar zeigen die Schwerinerinnen hin und wieder schöne Angriffsaktionen aber auch immer wieder technische Unzulänglichkeiten im Zuspiel, das dann von der Unparteiischen abgepfiffen wird. Beim Stand von 24:19 wird diesmal der erste Satzball durch Leni Vehns verwandelt.

Danuta Brinkmann und Co-Trainer Arne Ohlms können an diesem Abend gelassen bleiben.

2:0 gehen die Gäste im dritten Abschnitt in Führung. Mit einer Aufschlagserie von Maike Schmitz zum 8:2 stellt die Sechs von Trainerin Danuta Brinkmann aber schnell die Zeichen auf Sieg. Nach 67 Spielminuten bedanken sich die Blau-Weißen für die lautstarke Unterstützung bei den zahlreichen Dingdener Zuschauern.
Mit den MVP-Medaillen werden nach dem letzten Ballwechsel Clara Schlettert (Gold) und Svea Naujak (Silber) ausgezeichnet.
„Wir haben von Anfang an mit unseren Aufschlägen Druck gemacht und danach unser Spiel durchgezogen. Meine Spielerinnen haben so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe“, lobt Brinkmann ihr Team.
Durch den Sieg können die Dingdenerinnen den fünften Tabellenplatz festigen. Schwerin rutscht ans Tabellenende.
Traditionell muss in Dingden der Coach nach einem 3:0 Sieg einen Kuchen backen. Für die lange Fahrt am kommenden Samstag zum Spiel in Stralsund stellt Danuta Brinkmann ihren Spielerinnen einen polnischen Apfelkuchen in Aussicht.
(Fotos von D. Kappmeyer in der Galerie)