Zweitliga-Volleyballerinnen in Oythe chancenlos

Die Geschichte des zweiten Rückrunden-Spiels unserer Zweitliga-Volleyballerinnen könnte schnell erzählt sein: Das Team von Trainerin Danuta Brinkmann ist beim VfL Oythe chancenlos und unterliegt verdient mit 0:3 (20/17/21:25).

Eva Schmitz ist gegen Oythe die beste Spielerin auf Dingdener Seite.

Etwas ausführlicher soll es aber nun doch sein. Die Dingdenerinnen müssen ohne Zuspielerin Clara Schlettert, die sich im letzten Spiel gegen Leverkusen verletzt hat, antreten. Außerdem reist Kapitänin Maike Schmitz gesundheitlich angeschlagen nach Vechta und kommt nur zeitweise im zweiten und dritten Durchgang zum Einsatz. Dabei finden die Blau-Weißen noch recht gut ins Spiel. Nach der 18:15 Führung gelingen ihnen aber im ersten Satz nur noch zwei Punkte. Durch die gesamte Begegnung zieht sich die Annahmeschwäche der Brinkmann-Sechs. Dadurch wird Zuspielerin Lara Kruse das Leben schwer gemacht. Ihre Angreiferinnen kann sie nicht oft genug in gute Positionen bringen.
Vor allem im zweiten Satz läuft bei den Dingdenerinnen nichts zusammen. In der Offensive ist man harmlos und kommt man gegen den großen Block des VfL doch mal zum Zuge, landen die Bälle außerhalb der Spielfeldbegrenzung. Zwar schlägt die Brinkmann-Sechs während der gesamten Partie nahezu fehlerfrei auf, kann aber mit ihrem Service die Annahme der Oytherinnen kaum in Verlegenheit bringen.
Im dritten Satz keimt beim Stand von 21:22 kurzzeitig Hoffnung bei den Gästen auf, sie können danach aber nicht mehr punkten. So setzen die Niedersächsinnen ihre Siegesserie fort. Seit sieben Spielen sind sie nun ungeschlagen.
„Wir haben im ersten Satz gut angefangen, danach aber den Faden verloren. Wir haben dann viele Fehler gemacht und gute Möglichkeiten vergeben“, so Danuta Brinkmann nach Spielende. Außerdem kritisiert sie die Leistung ihrer Schützlinge in der Annahme. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen und wieder locker werden“, so Brinkmann weiter.
Die MVP-Medaillen gehen an Eva Schmitz (Silber) und Paulina Brys (Gold).
Dingden bleibt auf Tabellenplatz acht, Oythe nimmt zumindest bis zum Sonntag Rang sechs ein.

Am kommenden Samstag ist der ETV Hamburg zu Gast im Volleyballdorf.
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Duell der Tabellennachbarn

Ob Trainerin Danuta Brinkmann ihre Zuspielerin Clara Schlettert gegen Oythe einsetzen kann, ist ungewiss.

Beim Hinspiel in Dingden hatten der VfL Oythe das bessere Ende für sich. Mit einem 3:2 Sieg konnten die Niedersächsinnen zwei Punkte aus dem Volleyballdorf entführen. Danach verlief die Saison des VfL zunächst etwas holprig. Nun zeigt die Formkurve des Teams von Coach Zoran Nikolic aber eindeutig nach oben. Die letzten sechs Spiele wurden gewonnen. Dabei konnte am letzten Wochenende sogar den Stralsunder Wilcats die erste Heimniederlage in dieser Spielzeit beigebracht werden. Aktuell nimmt die Mannschaft, die in einem Ortsteil von Vechta zu Hause ist, den siebten Tabellenplatz ein. Direkt dahinter, mit einem Zähler weniger auf dem Konto, finden sich die Dingdenerinnen wieder. Die Leistungen der Sechs von Trainerin Danuta Brinkmann, die selbst viele Jahre auf der Oyther Bank gesessen hat, sind in dieser Saison schwankend. Zuletzt lieferten die Blau-Weißen bei der Heimniederlage gegen Leverkusen eine ihrer schwächeren Vorstellungen ab. Dabei verletzte sich Zuspielerin Clara Schlettert. Hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen. „Wir haben noch nicht unseren Rhythmus aus der Zeit vor Weihnachten gefunden. Ich hoffe, dass wir gegen Oythe zu unserer Stärke zurückfinden. Das setzt voraus, dass wir uns in der Annahme gegenüber Leverkusenspiel steigern. Unsere Chancen gegen Oythe stehen 50:50,“ so die Dingdener Übungsleiterin.

Der erste Ball fliegt am Samstag in Vechta um 18.00 Uhr über das Netz. Die Partie kann auch im Internet bei Sport1extra verfolgt werden.

Niederlage zum Rückrundenauftakt

Wie gewohnt, kämpfen die Dingdenerinnen um Jeden Ball (Greta Klein-Hitpaß, Clara Schlettert, Lara Kruse, Rieke Tidden v.l.)

Unser Zweitligateam unterliegt zum Auftakt der Rückrunde in eigener Halle dem TSV Bayer 04 Leverkusen mit 1:3 (26:24, 12:25, 20:25, 22:25).
Dabei sieht es für die Blau-Weißen schon im ersten Durchgang nicht gut aus. Immer wieder gelingt es der Leverkusener Blockabwehr die gegnerischen Angriffe zu entschärfen. Beim Stand von 20:24 scheint der erste Satzgewinn der Bayer-Sechs schon unter Dach und Fach. Eine Aufschlagserie von Katrin Kappmeyer mit mehreren direkten Punkten bringt aber die Wende.
Im folgenden Spielverlauf zeigen sich die Rheinländerinnen von dem aus ihrer Sicht ärgerlichen Satzverlust aber nicht beeindruckt. Auf der anderen Seite bringt die Satz-Führung keine Sicherheit in die Aktionen der Gastgeberinnen. Diese liegen schnell deutlich im Rückstand und zeigen Schwächen in der Annahme sowie Missverständnisse im Spielaufbau.
Nach dem mehr als deutlichen Verlust des zweiten Satzes sieht es auch im dritten nicht viel besser aus. Die Annahme findet nicht zu ihrer Sicherheit und macht so einen geordneten Spielaufbau und ein druckvolles Angriffsspiel oft unmöglich. Auffällig ist, dass die Gäste auch in der Feldabwehr überlegen sind, ein Umstand der in der Dingdener Halle nur selten zu beobachten ist.

Katrin Kappmeyer (5) liefert eine starke Leistung ab.

Mit 6:2 starten die Hausherrinnen in den vierten Satz. Bald darauf muss Zuspielerin Clara Schlettert verletzt ausscheiden. Die Leverkusenerinnen gleichen aus, es gelingt ihnen aber nicht, das Team von Trainerin Danuta Brinkmann erneut abzuschütteln. Bis zum 22:24 dürfen sich die Dingdenerinnen Hoffnung auf den Satzausgleich machen, bevor ein Aufschlag-Ass das Match beendet.
„Wir haben gut angefangen, dann aber den Faden verloren“, analysiert Danuta Brinkmann nach Spielende. „Unsere Annahme war heute nicht stabil. Für Leverkusen haben neue Spielerinnen gespielt, die bei unserem Sieg im ersten Saisonspiel noch nicht dabei waren. Ich war etwas enttäuscht von unseren Außenangreiferinnen. Eine starke Katrin Kappmeyer allein reicht nicht,“ so die Übungsleiterin weiter.
Die MVP-Medaillen gehen an Laurine Vinkesteijn (Gold) und Katrin Kappmeyer (Silber).
Durch die Niederlage rutscht die Brinkmann-Sechs auf den achten Tabellenplatz ab. Leverkusen verbessert sich auf Rang drei.

Am kommenden Samstag müssen die Dingdenerinnen beim VfL Oythe antreten.
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Rückrundenauftakt im Volleyballdorf

Julia Neuhäuser und Lena Priebs (v.l.) hoffen, auch im Spiel gegen Leverkusen Grund zum Jubeln zu haben.

Zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Bundesliga Nord ist der TSV Bayer 04 Leverkusen zu Gast im Volleyballdorf Dingden.
Die Blau-Weißen denken gerne an den Start in die Saison zurück. Damals hatten die Dingdenerinnen mit ihrer neuen Trainerin Danuta Brinkmann in Leverkusen nach fünf Sätzen die Halle als Siegerinnen verlassen. Überhaupt hätten sich die Leverkusenerinnen, bei denen mit Dirk Sauermann ebenfalls ein neuer Coach auf der Bank sitzt, den Saisonstart anders vorgestellt. Nach den ersten drei Begegnungen standen für den Vize-Meister der Vorsaison drei Niederlagen zu Buche. Inzwischen hat die Bayer-Sechs aber ihren Rhythmus gefunden. Von den zwölf Partien der Hinrunde konnten sieben gewonnen werden. Aktuell nimmt man mit 23 Punkten den vierten Tabellenplatz ein. Das Team von Danuta Brinkman startet mit 19 Punkten von einem guten siebten Tabellenplatz aus in die Rückrunde. Sollte es den Dingdenerinnen gelingen, an die starken Leistungen in der letzten Hinrunden-Begegnung gegen Borken anzuknüpfen, dürften sich die Zuschauer auf ein spannenden Match freuen können.
Wie immer geht es in der Halle am Mumbecker Bach um 19.30 Uhr los.

Knapp an der Sensation vorbei

Andrea Harbirng überlistet den Borkener Block.

Am Ende heißt es 2:3 (25:15, 25:19, 23:25, 21:25, 14:16). Vor der Partie wären die Dingdenerinnen wohl mit einem Punkt gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Borken zufrieden gewesen. Nachher hat sich, angesichts der Tatsache, wie nah man am an der Sensation war, vielleicht ein wenig Enttäuschung bei den Gastgeberinnen breit gemacht. Dabei dürfen sie auf ihre Leistung im letzten Spiel der Vorrunde, vor allem in den ersten beiden Sätzen, durchaus stolz sein.
In diesen beiden ersten Sätzen zeigt die Sechs von Trainerin Danuta Brinkmann ihre beste Saisonleistung. Die Dingdenerinnen schlagen stark auf und greifen sehr flexibel an. Mal wird der Ball mit Wucht im Borkener Feld versenkt, dann raffiniert gelegt. Selbst in der Blockabwehr ist man den groß gewachsenen Gästen überlegen. Die Annahme ist stabil, der Spielaufbau variabel
und in der Feldabwehr agiert man gewohnt stark. So können die Skurios Volleys im ersten Durchgang nur bis zum 2:2 mithalten, bevor die Dingdenerinnen davon ziehen. Auch im zweiten Abschnitt finden die Skurios Volleys nicht zu ihrem Spiel. Nach dem 7:7 steuern die Blau-Weißen eindrucksvoll auf den zweiten Satzgewinn zu. Im dritten Satz wird den Zuschauern auf der voll besetzten Tribüne ein Duell auf Augenhöhe geboten. Keinem Team gelingt es, mehr als drei Punkte Vorsprung herauszuspielen. Nach dem 23:23 beschert ein Dingdener Aufschlagfehler den Borkenerinnen den ersten Satzball, den sie auch nutzen. Während die Gastgeberinnen das hohe Spielniveau nicht ganz halten kann, steigert sich auf Borkener Seite Anika Brinkmann, Tochter der Dingdener Trainerin. Von deren gefürchteten Angriffsschlägen war vor allem in den ersten beiden Durchgängen nicht viel zu sehen. Jetzt stellt sie aber ihr Klasse unter Beweis.

Die Dingdenerinnen dürfen sich über eine gute Leistung und einen Punkt freuen.

Nach dem 2:2 Satzausgleich scheint der Tiebreak beim Stand von 8:12 für den Tabellenführer schon entschieden. Die Hausherrinnen schaffen aber den 12:12 Ausgleich und wehren beim beim Stand von 13:14 den ersten Matchball ab. Ein Aufschlagfehler sorgt für den zweiten Matchball, der die Entscheidung bringt. Damit haben die Skurios Volleys ihre Extraklasse unter Beweis gestellt. Trotz eines 0:2 Satzrückstandes haben sie die Nerven behalten und zumindest zwei Punkte mit nach Hause genommen.
„Satz eins und zwei waren tadellos. Leider haben wir danach nicht mehr unser Spiel gemacht“, resümiert Danuta Brinkmann nach dem Spiel. „Schade, dass zwei Aufschlagfehler zu den Satzbällen im dritten und fünften Durchgang geführt haben“, bedauert die Dingdener Übungsleiterin, die sich aber freut, den Borkenerinnen fast ein Bein gestellt zu haben.
Die goldene MVP-Medaille geht an Doreen Luther. Über Silber darf sich Maike Schmitz freuen, die erneut eine starke Leistung abliefert.

Im neuen Jahr starten die Dingdener Zweitliga-Volleyballerinnen am 14. Januar als Tabellensiebte mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen in die Rückrunde.
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Die Ausgangslage ist klar

Viel klarer könnte die Ausgangslage vor dem 13. Lokalderby zwischen den Skurios Volleys aus Borken und unserer Zweitliga-Mannschaft nicht sein. Während das Team aus dem Volleyballdorf bisher eine beachtliche Saison spielt und mit 18 Punkten den sechsten Tabellenplatz einnimmt, stehen die Borkenerinnen ungeschlagen auf Rang eins. Selbst im Spitzenspiel am letzten Wochenende gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Stralsunder Wildcats ließen die Borkenerinnen nichts anbrennen und schickten die Nordlichter mit einer glatten 0:3 Niederlage nach Hause. Die Skurios Volleys sind damit nach 2018/19 und 2021/22 auch in dieser Saison klar auf Titelkurs.

Eva Schmitz (2) und Greta Klein-Hitpaß (18) gehen am Samstag ins Lokalderby gegen Borken.

Nicht nur die Tabellensituation weist deutliche Unterschiede zwischen den beiden Teams aus, auch der Kader könnte unterschiedlicher kaum sein. Während aus dem zwölfköpfigen Aufgebot der Blau-Weißen nur zwei Spielerinnen nicht schon in der Jugend für Dingden gespielt haben, bringt Borken internationalen Flair in die Halle am Mumbecker Bach. Aktive aus den Niederlanden, aus Polen, Ungarn, Schweden und Österreich stellen die Hälfte des Kaders. Mit Zaneta Baran kommt auch die Führende in der laufenden MVP-Rangliste aus Borken.
Gehen die Gastgeberinnen um Trainerin Danuta Brinkmann also chancenlos in die Partie? Zumindest der Ausgang der bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Teams lässt die Dingdenerinnen hoffen. Immerhin konnte man fünf der zwölf Lokalderbys gewinnen. Vielleicht hat Danuta Brinkmann, deren Tochter Anika bei den Skurios Volleys unter Vertrag steht, noch ein Ass im Ärmel, um den sechsten Sieg folgen zu lassen.
Spielbeginn ist wie immer um 19.30 Uhr.

Heimreise mit drei Punkten im Gepäck

Nach der 1:3 Niederlage am Samstag beim BBSC gelingt unserem Zweitliga-Team beim VCO ein 3:1 Sieg (25:16, 25:19, 26:28, 25:21). Die Blau-Weißen treten so mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise an.

Katrin Kappmeyer und Lena Priebs (in blau v.l.) dürfen sich über drei Punkte freuen.

Zu Beginn des ersten Durchgangs spielen die jungen Hauptstädterinnen ihre erheblichen Größenvorteile aus. An nahezu jedem Angriffsschlag der Dingdenerinnen hat ihr Block die Finger. Auch in der Feldabwehr zeigen die langen Berlinerinnen überraschend gute Leistungen. So wundert es nicht, dass die Gastgeberinnen Mitte des Satzes, als Maike Schmitz zum Aufschlag geht, mit 13:10 in Führung liegen. Mit der Aufschlagserie der Kapitänin schafft die Brinkmann-Sechs die Wende, geht 18:13 in Front und entscheidet den ersten Abschnitt für sich.
Auch im zweiten Satz zeigen sich die Gäste überlegen. Verantwortlich dafür ist eine für Dingdener Verhältnisse sehr starke Blockabwehr. Vor allem Louisa Baumeister aber auch Andrea Harbring machen dem Team des Bundesstützpunktes das Leben schwer. Nachdem auch der zweite Durchgang klar an die Dingdenerinnen geht, stellt Brinkmann zu Beginn des dritten Satzes ihre Sechs gleich auf drei Positionen um. Beide Mittelblockerinnen und die Zuspielerin werden getauscht. Dies scheint zunächst keine Auswirkungen zu haben. Schnell liegt Dingden 17:11 vorn und scheint auf einen 3:0 Sieg zuzusteuern. Die Berliner Talente kommen aber immer besser ins Spiel, gleichen zum 19:19 aus und haben beim 24:23 ihren ersten Satzball. Den können die Dingdenerinnen abwehren und erspielen sich selbst zwei Matchbälle. Beide bleiben ungenutzt. Der VCO schafft den 2:1 Anschluss.
Im Laufe des vierten Abschnitts, in dem die Mädchen vom Berliner Volleyball-Internat bis zum 18:18 mithalten können, kehrt Dingdens Trainerin zur Aufstellung der ersten beiden Sätze zurück und darf sich nach dem dritten Satzgewinn über den Sieg und drei Punkte freuen.
„Das Spiel gestern gegen den BBSC hat viel Kraft gekostet. Außerdem hat der VCO einen guten Block. Im dritten Satz haben wir es etwas schleifen lassen. Nun bereiten wir uns auf das Spiel gegen Borken vor“, so die Dingdener Übungungsleiterin.
Maike Schmitz wird nach Spielende mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. Silber geht an Finja Heins.
Die Tabellensituation bleibt unverändert. Dingden liegt auf Rang sechs, der VCO Berlin ist Zwölfter.

Erstes Match in der Hauptstadt geht verloren

Nachdem unsere Zweitliga-Volleyballerinnen schon am letzten Wochenende mit 1:3 in Stralsund unterlagen, heißt es heute nach 99 Minuten in der Berliner Sporthalle Hämmerlingstraße gegen den BBSC erneut 1:3. Dabei zeigte das Team von Trainerin Danuta Brinkmann an der Ostsee trotz des Fehlens von drei Spielerinnen eine Leistung, die den Berlinerinnen das Leben heute schwerer gemacht hätte.
Die Dingdenerinnen kommen gut ins Spiel. Lange Ballwechsel entscheiden sie oft für sich und in der Blockabwehr zeigen sie sich verbessert. Eva Schmitz schlägt gut auf und setzt auch im Angriff Akzente. Mit 25:18 geht der erste Durchgang an die Gäste.

Lena Priebs und Maike Schmitz (hinten v.l.) unterliegen dem BBSC

Nachdem es im zweiten Satz für die Brinkmann-Sechs zunächst weiter gut läuft, kommt es nach der 15:13 Führung zu einem schwer zu erklärenden Bruch im Spiel der Blau-Weißen. Die Annahme wackelt, die Angreiferinnen scheitern oft am Berliner Block und bis zum Satzende gelingt nur noch ein Punkt. Mit dem 25:16 schaffen die Hausherrinnen den Satzausgleich.
Mit 15:12 liegen die Dingdenerinnen auch im dritten Abschnitt in Führung, bevor sie das Ruder erneut aus der Hand geben. Bis zum 20:21 können sie noch mithalten, müssen den Satz aber letztendlich mit 21: 25 erneut dem Köpenickerinnen überlassen.
Im vierten Durchgang wechselt die Führung ständig. Als Dingden 22:20 führt scheint der Satzausgleich möglich. Die Hauptstädterinnen schaffen aber die Wende, gehen 24:22 in Führung, und lassen sich auch durch den 24:24 Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen. Sie beenden das Match mit dem 26:24.
So reicht den Berlinerinnen eine eher durchschnittliche Leistung zu einem Sieg, nachdem sich Clara Schlettert (Silber) und Annika Kummer (Gold) über die MVP-Medaillen freuen dürfen.
„Da war mehr drin. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, resümiert Danuta Brinkmann nach Spielende.
Der BBSC bleibt auf Tabellenplatz drei und Dingden auf Rang sechs, bevor es morgen ab 13.00 Uhr gegen den VCO geht.

Hartes Wochenende für Zweitligateam

Danuta Brinkmann wird auch in Berlin Zuspielerin Clara Schlettert klare Anweisungen geben.

Nachdem unsere Zweitliga-Volleyballerinnen am letzten Samstag in Stralsund aktiv waren, geht es am kommenden Wochenende nach Berlin. Dort ist das Team von Trainerin Danuta Brinkmann dann gleich zweimal gefordert. Am Samstag tritt man ab 19.00 Uhr gegen den BBSC an, am Sonntag steht dann der VCO ab 13.00 Uhr auf der anderen Seite des Netzes.
Der BBSC hat als Tabellendritter zwanzig Punkte aus zehn Spielen gesammelt. Sieben Partien konnte das Team aus Köpenick für sich entscheiden. Auffällig ist, dass man schon fünfmal über fünf Sätze gegangen ist. Fest steht sicherlich, dass der BBSC zu den erfahrensten Mannschaften der Liga gehört. Gleich sechs Spielerinnen des Kaders sind älter als dreißig Jahre. Dass die Dingdenerinnen nicht chancenlos in der Sporthalle Hämmerlingstraße antreten, zeigt ein Blick auf die Ergebnisliste. In Stralsund, wo die Blau-Weißen bei der 1:3 Niederlage ersatzgeschwächt eine starke Leistung ablieferten, unterlagen die Köpenickerinnen glatt mit 0:3 und beim Tabellenletzten in Schwerin unterlag man 2:3.
Zumindest bezüglich des Alters ist der VCO das Gegenteil vom anderen Hauptstadtclub. Die ältesten Spielerinnen des Teams vom Bundesstützpunkt haben gerade das 18. Lebensjahr vollendet und hoffen auf eine Karriere in der 1. Liga und vielleicht sogar in der Nationalmannschaft. Bisher ist es in dieser Saison für den VCO nicht zu gut gelaufen. Erst einen Sieg haben die Mädchen aus dem Volleyball-Internat eingefahren und sind damit Vorletzter in der Rangliste. Ins Spiel kommen lassen darf man den VCO, vor allem in eigener Halle, aber nicht. Die groß gewachsenen Spielerinnen haben hier schon Leverkusen, Oythe und Hamburg Punkte abgenommen. Dies will die Brinkmann-Sechs ab 13.00 Uhr auf jeden Fall verhindern.
Optimistisch dürfte Danuta Brinkamnn stimmen, dass die Spielerinnen , die in Stralsund noch gefehlt haben, in dieser Woche wieder ins Training einsteigen.
Beide Spiele können im Netz bei Sport1Extra aber auch im Dingdener Vereinsheim live verfolgt werden.

Da wäre mehr drin gewesen

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen unterliegen in Stralsund 1:3 (17:25, 26:24, 30:32, 18:25) und fahren mit leeren Händen zurück nach Dingden. Dabei wäre mehr drin gewesen, wenn den Blau-Weißen mit Maike Schmitz, Julia Neuhäuser und Simone Speer nicht gleich drei Spielerinnen aus gesundheitlichen und privaten Gründen gefehlt hätten und man den Marathon im dritten Satz hätte für sich entscheiden können…aber dazu später mehr.
Dingdens Trainerin Danuta Brinkmann stehen also nur neun Aktive in der Ostseemetropole zur Verfügung. Diesen merkt man im ersten Durchgang an, dass ihnen die lange Anfahrt noch in den Knochen steckt. Die Annahme wackelt immer wieder und so fällt es Zuspielerin Clara Schlettert schwer, ihre Angreiferinnen in gute Positionen zu bringen. Gelingt dies doch einmal, steht meist der starke Stralsunder Block den Dingdener Offensivbemühungen im Weg.

Greta Klein-Hitpaß und Swantje Basan dürfen sich über die MVP-Medaillen freuen. (Foto D. Kruse)

Ein ganz anderes Bild zeigt der zweite Abschnitt. Zwar greift Anne Krohn immer nach wirkungsvoll für die Wildcats an, auf der anderen Seite finden die Gäste jetzt aber immer mehr zu ihrem Spiel. Sie führen 10:6 und müssen dann den 14:14 Ausgleich einstecken. Sie gehen 18:15 in Front und müssen danach fünf Stralsunder Punkte in Folge hinnehmen. Beim Stand von 21:24 scheint auch der zweite Durchgang gelaufen. Die Brinkmann-Sechs wehrt die drei Satzbälle aber ab und schafft mit einer Blockabwehr den Satzausgleich.
Nach dem 6:6 im dritten Satz haben die Dingdenerinnen das Spiel zunächst im Griff. Die Angreiferinnen schaffen es jetzt immer wieder, den Block der Hausherrinnen zu überwinden. Beim Stand von 19:13 scheinen die Blau-Weißen auf dem besten Weg, zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Den Hausherrinnen gelingt es nun aber immer öfter, kurze Bälle ins Dingdener Feld zu legen und erzielen so den 22:22 Ausgleich. Im Folgenden vergeben die Spielerinnen von Danuta Brinkmann vier Satzbälle und wehren danach drei Stralsunder Satzbälle ab.
Das 30:32 im dritten Durchgang hat dem arg reduzierten Dingdener Kader viel Kraft gekostet. Dass man dem Tabellenzweiten dann im vierten Satz nicht mehr Paroli bieten kann, verwundert nicht.
Danuta Brinkmann stellt ihrem Team aber trotz der Niederlage ein gutes Zeugnis aus: „Der erste Satz war nicht so toll. Im zweiten haben wir dann aber gemerkt, dass hier was geht. Schade, dass wir den dritten Durchgang verloren haben. Da haben wir viel Kraft gelassen. Die hat uns dann zum Schluss gefehlt. Ich bin aber mit der Leistung meiner Spielerinnen zufrieden.“
Nach den Samstagsspielen bleiben die Dingdenerinnen auf Tabellenplatz fünf. Stralsund liegt mit zehn Siegen aus zehn Spielen auf Rang zwei.
Am kommenden Wochenende geht es für das Team aus dem Volleyballdorf zu einem Doppelspieltag nach Berlin. Dort trifft man am Samstag auf den BBSC und Sonntag auf den VCO.