Erste steht im WVV Pokal-Halbfinale

Durch einen hart umkämpften 3:2 Sieg (25:22, 17:25, 15:25, 25:22, 15:10) gegen Bayer Leverkusen ist unsere erste Mannschaft in das Halbfinale des WVV Pokals eingezogen.

Starkes Comeback: Simone Weidemann

Starkes Comeback: Simone Winkelmann

„Wir brauchen uns nichts vormachen. Das war nicht die Leverkusener Mannschaft auf die wir in der Zweiten Liga treffen werden“, hielt Coach Olaf Betting nach der Partie den Ball flach. „Wir haben aber gezeigt, dass wir in der Zweiten Liga mithalten können“, so Betting weiter. Zum Pokalviertelfinale im Volleyballdorf waren die Leverkusenerinnen ohne Vier angetreten. Aber auch bei den Gastgeberinnen fehlten mit Vera Koopmann, Julia Neuhäuser, Anna Wißmann, Mareen Terweege und Patricia Langhoff fünf Kräfte. Dafür rückte die junge Greta Klein-Hitpaß ins Aufgebot. Vor gut gefüllten Zuschauerrängen kamen die Blau-Weißen besser aus den Startlöchern und gingen im ersten Satz 3:1 in Führung. Danach liefen sie aber bis zum 17:17 einem Rückstand hinterher. Leverkusen beeindruckte bis dahin mit einem sehr druckvollen Angriffsspiel, hatte aber nach dem 22:22 eine kurze Schwächephase. Die Durchgänge zwei und drei zeigten erneut eine stark angreifende Werkssechs, bei der vor allem Anna Hoja und Laura Schneider beeindruckten. Die Betting-Sechs wackelte hingegen in der Annahme und den Angriffen fehlte es an Genauigkeit. Im vierten Abschnitt verbesserten sich die Hausherrinnen aber. Das Offensivspiel war jetzt flexibler. Bis Eva Schmitz mit einem gefühlvollen Ball ins Halbfeld den dritten Satzball verwandelte, führen die Dingdenerinnen permanent. Im hochklassigen Tiebreak lag die Betting-Sechs bereits 1:5 zurück, ehe mit einer stark blockenden Simone Winkelmann, die nach ihrer Babypause das erste Pflichtspiel bestritt, die Wende geschafft wurde. „Alle Spielerinnen, die zum Einsatz gekommen sind, habe eine gute Leistung geboten“, resümierte Betting nach dem Spiel. Das Halbfinale wird am Sonntag, 20.09., ausgetragen. Gegner wird der Sieger aus der Partie TV Gladbeck gegen Snowtrex Köln sein. (Fotos in der Galerie)

 

Dritte schlägt Vierte

U13 I und U13 II eröffnen die Saison

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Auf geht`s: U13 I

Mit einem vereinsinternen Duell haben unsere U13 I und U13 II die Hallensaison 2015/16 eröffnet. Beide Teams treten in der Oberliga an. Der erste Satz war eine klare Angelegenheit. Die erste Garnitur von Betreuerin Silke Tigler setze sich mit 25:11 klar durch. Der zweite Durchgang zeigte ein gänzlich anderes Bild. Die U13 II von Betreuerin Sandra Romanski steigerte sich und bei den Vereinskameradinnen nahmen die Fehler zu. So lag die U13 II lange deutlich in Führung, musste dann aber mit ansehen, wie der Gegner aus dem eigenen Verein immer näher herankam und mit dem 26:24 schließlich den Sieg perfekt machte. (Fotos in der Galerie)

 

Viertelfinale im WVV-Pokal

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Wird der Ersten fehlen: Vera Koopmann

Am kommenden Freitag ist mit dem TSV Bayer Leverkusen ein Zweitligakonkurrent zum WVV-Pokalviertelfinale zu Gast in Dingden. Sowohl die Leverkusenerinnen als auch die Sechs von Coach Olaf Betting sind durch ein Freilos in diese Pokalrunde eingezogen. Fehlen werden dabei auf dingdener Seite Julia Neuhäuer, Anna Wißmann und Vera Koopmann (Foto). Bei den Leverkusenerinnen wird wohl ein sehr prominentes Teammitglied nicht mit dabei sein: Sperrwurfweltmeisterin Katharina Molitor, die auf der Mannschaftsliste mit der Nummer fünf als Mittelblockerin geführt wird. Aber während der anstehenden Zweitligasaison haben die Blau-Weißen ja noch zweimal die Chance sich von den Qualitäten der Sperrwerferin auf dem Volleyballfeld zu überzeugen. Auch ohne Molitor wird die Werkssechs gut eingespielt und erholt im Volleyballdorf antreten. Schließlich ist man gerade erst vom Trainingslager von Zypern zurückgekehrt. Um 20.00 Uhr wird der erste Ball über das Netz fliegen.

Der Gewinner zieht ins Halbfinale ein, das am 20.09.2015 ausgetragen wird.

Wie die Mütter so die Töchter

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Familienbande: Ingrid und Inga sowie Maike und Stefanie

Nach fünfundzwanzig Jahren ist es wieder so weit. Dingdener Volleyballerinnen schlagen in der Zweiten Bundesliga auf. Am 19. September reisen sie zur Premiere nach Oythe. Dann werden mit Maike Schmitz und Inga van Gemmeren zwei Spielerinnen am Netz stehen, deren Mütter vor einem Vierteljahrhundert auch schon das Kunststück vollbrachten, ein Team aus dem Volleyballdorf in die zweithöchste Spielklasse zu führen. „Ich freue mich sehr, dass die Dingdenerinnen es geschafft haben und dass unsere Töchter dabei sind“, erklärt Ingrid van Gemmeren, deren Tochter heute als Zuspielerin Regie führt. „Wir haben damals zunächst in der Doppelturnhalle in Hamminkeln gespielt. Eine Tribüne gab es nicht. Die Zuschauer rückten bis auf zwei Meter an das Spielfeld heran“, erinnert sich Stefanie Schmitz. Tochter Maike punktet heute über Außen. „Wir hatten über tausend Zuschauer. Halb Hamminkeln war zugeparkt, wenn wir Heimspiele hatten.“ Betreut wurde die Mannschaft von Michael Kindermann, der damals jünger war als manche seiner Spielerinnen und ein recht strenges Regime führte. „Michael hat schon mal Spielerinnen in der Nacht vor einem Spiel aus der Kneipe geholt“, schmunzelt Ingrid van Gemmeren, die immer noch in der Volleyballabteilung aktiv ist und als Jugendtrainerin agiert. Stefanie Schmitz engagiert sich in der Abteilungsleitung und gehört auch zum Organisationsteam für die kommende Zweitliga-Spielzeit. „Der Aufwand, den die Vereine betreiben müssen, hat sich im Vergleich zu unserer aktiven Zeit schon enorm erhöht“, so Schmitz, die die Stärke des aktuellen wie auch des damaligen Zweitligateams in der harmonischen Stimmung unter den Spielerinnen sieht. Schließlich kennen sich die meisten Spielerinnen schon aus den dingdener Jugendmannschaften. So spielen Maike Schmitz und Inga van Gemmeren bereits seit der E-Jugend zusammen und gehörten auch zu Oberligazeiten zur ersten Mannschaft. „Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein“, da sind sich Maike und Inga einig. Dieser Meinung werden auch ihre Mannschaftskameradinnen sein, die überwiegend auch aus der Siebentausend-Einwohner-Gemeinde Dingden oder deren naher Umgebung kommen. „Ich bin auf unser erstes Heimspiel gegen Bremen gespannt. Die Halle wird dann bestimmt voll sein“, freut sich Maike. „Meine Oma kommt auf alle Fälle“, lacht Inga. Am 26. September ist Heimpremiere im Volleyballdorf, ein Tag der nicht nur in den Kalendern der Familien Schmitz und van Gemmeren dick angestrichen ist.

Es geht wieder los! Volleyball in der nächsten Woche

Mannschaft Datum Spielbeginn Spielort Gegner
BWD U13 I 07.09.2015 17.00 h Dingden BWD U13 II
BWD U13 II 07.09.2015 17.00 h Dingden BWD U13 I
BWD I 11.09.2015 20.00 h Dingden TSV Bayer 04 Leverkusen WVV-Pokal Viertelfinale
BWD U20 12.09.2015 15.00 h Hörde TV Hörde USC Münster
BWD U16 I 12.09.2015 15.00 h Dingden RC Borken VV Schwerte
BWD U 16 II 12.09.2015 ca. 13.00 h Langenfeld TSV Bayer Dormagen SG Langenfeld
BWD U18 I 13.09.2015 14:00 Wachtberg SV Wachtberg TSV Bayer 04 Leverkusen
BWD U18 II 13.09.2015 ca. 12.00 h Vierlinden DJK Vierlinden TUSEM Essen
BWD U14 I 13.09.2015 11.00 h Dingden BWD U14 II SV Werth
BWD U14 II 13.09.2015 11.00 h Dingden BWD U14 I SV Werth

Giants Cup in Gladbeck

Olaf Betting ist mit der Turnierleistung zufrieden

Olaf Betting ist mit der Turnierleistung zufrieden

Betting sieht Erste auf gutem Weg

Unsere erste Mannschaft hat beim Giants Cup in Gladbeck den dritten Platz belegt. Beim traditionellen Saisonvorbereitungsturnier gingen dabei Teams von der Oberliga bis zur Zweiten Bundesliga sowie aus den Niederlanden an den Start. Coach Olaf Betting sah seine Schützlinge dabei auf einem guten Weg. „Wir haben viel gewechselt. Alle Spielerinnen sollten die gleiche Einsatzzeit bekommen“, so Betting. Gegen den Oberligisten SV BW Sande startete man mit einem 2:0 (25:12/16) in das Turnier. Gegen SCU Emlichheim aus der Zweiten Liga wurde ein Satz verloren (17:25) und einer gewonnen (25:14). Nach einem lockeren 2:0 Sieg (25:13/7) gegen den Regionalligisten SG Herne zog die Betting-Sechs zum Turnierabschluss gegen den TV Eiche Horn Bremen, die in Dingden zum ersten Zweitliga-Heimspiel antreten werden, mit 0:2 (23/21:25) knapp den Kürzeren. „Nach zwei Siegen gegen Bremen in der Dritten Liga war es okay gegen die Norddeutschen auch mal zu verlieren. Bremen hat sich aber auf jeden Fall gesteigert“, analysierte Betting, der die Stärke seines Kaders in der Ausgeglichenheit sieht. In Gladbeck musste er auf die beruflich verhinderte Mareen Terwege und Vera Koopmann verzichten, die aber nach ihrer Schulteroperation langsam wieder in das Training einsteigt. Gewonnen wurde der Giants Cup von einem Team aus den Niederlanden.

Andrea Harbring bei internationalem Turnier in Portugal

Platz eins für Deutschland

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Lena Günther und Andrea Harbring hatten allen Grund zur Freude

In der Sonne Portugals hat die Dingdenerin Andrea Harbring zusammen mit Lena Günther vom TV Brötzingen bei einem internationalen U19-Turnier der Western European Volleyball Zonal Association (WEVZA) den ersten Platz für Deutschland errungen. Dabei brachten die beiden das Kunststück fertig, im gesamten Turnier nicht einen Satz abzugeben. „Besonderen Spaß haben die Spiele gegen Portugal auf dem Centercourt gemacht. Da war die Stimmung am besten“, so Harbring, die für das Turnier nach der Deutschen U19 Meisterschaft in Kiel kurzfristig nachnominiert wurde. Und auf dem Centercourtl sind die Beiden als Team Germany 2 auch in das Turnier gestartet. Mit 21:12/9 wurde Team Portugal 2 in die Schranken verwiesen. Nach dem 21:8/15 Erfolg im zweiten Gruppenspiel gegen die Niederlande war der Gruppensieg perfekt. „Zusammen mit den Verbandstrainern Florian Völker und Elmar Harbrecht haben wir die Stärken und Schwächen der Gegner analysiert und uns eine Strategie für die Spiele festgelegt“, berichtet Andrea weiter. Das Niveau des Turniers, das in Macedo de Cavaleiros ausgetragen wurde, sieht sie vergleichbar mit dem einer Deutschen Meisterschaft. „Weil man für Deutschland spielt, ist man aber viel aufgeregter“, gibt die Siebzehnjährige zu. Im Halbfinale traf das Duo dann auf Team Portugal 1, gegen das man durch das 21:11/18 den Finaleinzug perfekt machte. Auch im rein deutschen Endspiel gegen Team Germany 1 Körtzinger / Seeber setzten Günther / Harbring ihre Siegesserie fort. Nach dem 21:18/17 durften sie sich die Goldmedaille umhängen lassen.

Platz sechs am Ostseestrand

Platz sechs am Ostseestrand

Einen hervorragenden sechsten Platz haben Andrea Harbring und Eva Schmitz bei der Deutschen Beachvolleyballmeisterschaft in der Altersklasse U19 errungen. Am Ostseestrand von Kiel-Schilksee stellten die Beiden damit erneut unter Beweis, dass sie zu den besten deutschen Beachvolleyball-Duos im Jugendbereich gehören. Harbring / Schmitz, die eigentlich in die Altersklasse U18 fallen, blieben in den Spielen der Gruppenphase am Donnerstag und Freitag ungeschlagen und auch im Achtelfinale am Samstag gegen Kneip / Westphal vom Kieler TV war man mit 2:0 (21:4/17) erfolgreich. Im anschließenden Viertelfinale gegen Körtzinger / Nestler agierten die Dingdenerinnen dann aber auf dem Centercourt sehr nervös und fanden kein probates Mittel gegen die Blockabwehr der 1,87 m großen Leonie Körtzinger von FT Adler Kiel, der später zusammen mit ihrer Partnerin Sophie Nestler die Silbermedaille umgehängt wurde. Mit der 0:2 (14/17:21) Niederlage wurde das Halbfinale verpasst. Nach dem folgenden 2:0 (21:14/18) Erfolg gegen Günther / Wenzel und der knappen 1:2 Niederlage gegen die Stuttgarter Koloseus / Seeber (23:21, 23:25, 10:15) stand man im Endklassement auf Platz sechs. Den Titel sicherten sich Cesar / Klinke aus Baden-Württemberg. Für Andrea Harbring ging es nach dem Turnier zum Stützpunkttraining nach Berlin, wo sie mit Lena Günther vom TV Brötzingen ein zweites Nationalteam bilden soll. Am Freitag fliegt sie dann zu einem internationalen Turnier nach Macedo / Portugal. Eva Schmitz geht zusammen mit ihrer jungen Vereinskollegin Greta Klein-Hitpaß von Freitag an bei der Deutschen Meisterschaft U18 in Bostalsee (Saarland) an den Start.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Am 19. September wird es ernst für unsere Erste Mannschaft. Dann schlägt der blau-weiße Liganeuling bei seinem ersten Zweitligaspiel nach 25 Jahren beim VfL Oythe auf. betting_reiss0001Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. So wechseln sich Kraft- und Ausdauereinheiten im Fitnessstudio mit Training in der heimischen Halle ab. Neu im Trainerteam ist dabei Pascall Reiss, der nun zusammen mit Olaf Betting und Carsten Schmeink in der kommenden Spielzeit auf der Bank platznehmen wird. Reiss, der in der letzten Saison als Co-Trainer für den Drittligarivalen Fortuna Bonn tätig war, wird sich außerdem zusammen mit Thomas Eickelberg um die Trainingseinheiten der beiden Bezirksligateams kümmern.

Der Zweitligaspielplan wird die Blau-Weißen bis nach Schwerin, Stralsund und Berlin führen. Mit den Spielen gegen Borken und Gladbeck warten aber auch Lokalderbys auf die Dingdener. Der Kader hat sich im Vergleich zur dritten Liga kaum verändert. Mittelangreiferin Simone Heynck ist zum Ligakonkurrenten nach Gladbeck gewechselt, dafür stößt Simone Winkelmann nach ihrer Babypause wieder zum Team. Vera Koopmann wird nach einer Schulteroperation erst später wieder ins Geschehen eingreifen können. Auch Andrea Harbring und Eva Schmitz werden aufgrund ihrer Erfolge beim Beachvolleyball und der Teilnahme an Deutschen Meisterschaften erst später den Weg in die Halle finden.

Freunde des Dingdener Volleyballs können sich schon jetzt Dauerkarten für die kommende Saison sichern und dabei kräftig sparen. Interessenten wenden sich bitte an Stefanie Schmitz (Tel.: 02852/3995 oder schmitz-freibad@web.de)