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Mix- Team des SV BW Dingden erstmals Ruhe-Meister in OB- MH


Das Mixed-Team des SV BW Dingden hat erstmals die Meisterschaft in der BFS-Ruhr Mixed Liga Oberhausen–Mülheim errungen. Bereits am drittletzten Spieltag stand fest, dass die Verfolger den Tabellenführer nicht mehr einholen konnten.
Mit dem Titelgewinn ist auch die Teilnahme am Bezirkscup Ruhr am 30. Mai 2026 in Krefeld gesichert. Hintergrund ist die Integration der Weseler Liga in die OB–MH-Liga vor einigen Jahren. Der Sieger des Bezirkscups qualifiziert sich anschließend für die Westdeutschen Meisterschaften (WDM) in St. Augustin.
Die Freude über diesen Erfolg ist besonders groß, da dem Team erst vor zwei Jahren der Wiederaufstieg in die Liga A gelungen war. Zudem konnte die Dingdener Mixed-Mannschaft bereits am 26. April einen weiteren Erfolg feiern: den ersten Platz in der IGV-Liga Bocholt.

Der Traum in die Bezirksklasse der Damen lV  ist geplatzt

Der Traum vom Aufstieg in die Bezirksklasse ist für den BWD IV denkbar knapp geplatzt.

Nach einer starken Saison in der Kreisliga musste die Entscheidung im Relegationsspiel fallen – und genau dort fehlten am Ende nur wenige Punkte zum großen Ziel.

Die Mannschaft hatte sich durch konstante Leistungen über die gesamte Spielzeit hinweg die Teilnahme an der Relegation verdient. Mit Teamgeist, Einsatzbereitschaft und spielerischer Qualität ging das Team entsprechend motiviert in das alles entscheidende Duell. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten.

Die ersten beiden Sätze gingen mit eindeutigem Ergebnis an den BWD. Im dritten und vierten Satz ließ die Konzentration leider nach. Immer wieder gelang es der Mannschaft, Rückstände aufzuholen und sich Punkt für Punkt heranzukämpfen. Doch in den entscheidenden Momenten fehlte das letzte Quäntchen Glück, sodass knappe Satzverluste hingenommen werden mussten.

Leider ging der letzte Satz auch denkbar knapp an den Gegner. Der Druck war enorm groß für das junge Team, aber wir werden in der neuen Saison wieder angreifen.



Britta Koopmann

BWD IV

Bewusste Entscheidung  gegen den Aufstieg in die 2. Bundesliga im Volleyball


Nach einer sportlich herausragenden Saison mit frühzeitig gesicherter Meisterschaft stand das Team vor einer neuen Situation: dem möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord – und damit vor einer richtungsweisenden Entscheidung für die Zukunft.
In einem intensiven und offenen Austausch mit dem Trainerstab wurde schnell deutlich, dass es dabei nicht nur um die sportliche Perspektive geht. Zwar reizt die Herausforderung einer höheren Liga, gleichzeitig wurden aber auch die damit verbundenen Anforderungen klar benannt. „Wir haben einige Spielerinnen, die studien- bzw. berufsbedingt vor neuen Herausforderungen stehen“, erklärt Cheftrainer Marvin Hansmann. Der zusätzliche zeitliche und sportliche Aufwand der 2. Liga hätte für Teile des Teams weitreichende Konsequenzen gehabt.
Für die Verantwortlichen rückte damit eine zentrale Frage in den Fokus: sportlicher Schritt nach oben – oder Stabilität und Entwicklung innerhalb der bestehenden Struktur? Die Antwort fiel bewusst aus.
„Wir treffen keine Entscheidung, bei der wir riskieren, das Team in seiner jetzigen Form zu verlieren. Das würde weder zu uns als Mannschaft noch zum Verein passen“, betont Hansmann.
Statt des Aufstiegs in die 2. Bundesliga Nord wird das Team auch in der kommenden Saison in der Dritten Liga West antreten – nicht aus fehlendem Mut, sondern aus Überzeugung.
Ein Blick auf die Entwicklung der Mannschaft unterstreicht diese Entscheidung zusätzlich: Noch vor einem Jahr spielte ein Drittel des Teams mindestens drei Ligen tiefer. Der aktuelle Erfolg ist somit auch Ausdruck einer starken individuellen und mannschaftlichen Entwicklung, die weiterhin nachhaltig aufgebaut werden soll.
Denn der eingeschlagene Weg ist klar definiert: Entwicklung aus den eigenen Reihen. Bereits in den vergangenen Jahren bildeten Spielerinnen aus dem direkten Umfeld das Fundament der Mannschaft – und genau daran soll auch künftig festgehalten werden.
„Wir wollen die Mädchen und Frauen aus dem Umfeld fördern – dafür steht der Verein“, so Hansmann. „Ich bin zudem sehr dankbar, dass uns durch den Vereinsvorsitzenden Jockel Buers und die Abteilungsleiterin Karina Bomers frühzeitig und wiederholt signalisiert wurde, dass beide Wege – sportlich wie finanziell – möglich gewesen wären und mitgetragen worden wären.“
Gerade deshalb ist die Entscheidung ein bewusst gesetztes Zeichen für Kontinuität und nachhaltige Entwicklung. Für Team und Verein ist der Verbleib in der Dritten Liga aktuell der richtige Schritt.
Das vorhandene Potenzial innerhalb der Mannschaft bleibt dabei unbestritten. „Ich bin überzeugt, dass in unserem Team noch weiteres Potenzial steckt, und freue mich darauf, diesen Weg auch in der nächsten Saison gemeinsam zu gehen“, blickt Hansmann voraus.
Zum Saisonabschluss steht am Sonntag um 17 Uhr das Heimspiel gegen den TV Gladbeck an. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung, um die erfolgreiche Saison gemeinsam mit den Fans abzuschließen.
Ein besonderer Moment wird dabei auch die Verabschiedung von Eva Schmitz sein. Nach einer langen und erfolgreichen Karriere wird sie ihre Volleyballschuhe an den Nagel hängen und das Team verlassen.
„Eva war für uns nicht nur sportlich extrem wichtig, sondern auch menschlich eine feste Größe im Team. Mit ihr stand ich meine gesamte Volleyballkarriere gemeinsam auf dem Spielfeld – egal ob in der Halle oder im Sand“, betont Mannschaftskapitänin Andrea Harbring. „Sie hat Verantwortung übernommen und viele von uns über Jahre begleitet. Umso schöner wäre es, wenn wir sie am Sonntag gemeinsam mit unseren Fans gebührend verabschieden können.“

Abteilungsleiterin Volleyball Karina Bomers legt Amt nieder


Dingden, 26. März 2026 – Karina Bomers, seit 2020 Abteilungsleiterin der
Volleyballabteilung beim SV Blau-Weiß Dingden 1920 e.V., wird ihr Amt zum Ende
der laufenden Saison niederlegen.
Die 34-Jährige hat sich zu diesem Schritt entschieden, da sie im Mai dieses Jahres
ihr drittes Kind erwartet und ihren Fokus künftig verstärkt auf ihre Familie legen
möchte.
„Die Arbeit als Abteilungsleiterin hat mir viel Spaß bereitet und ich bin froh, dass ich
dem Verein etwas zurückgeben konnte, nachdem ich hier meine gesamte Jugend
selbst hier Volleyball gespielt habe.“, so Karina Bomers.
Der Verein bedankt sich herzlich bei Karina Bomers für ihr engagiertes Wirken in den
vergangenen Jahren. Ihr Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Leidenschaft für den
Volleyballsport haben die Abteilung nachhaltig geprägt.
Eine direkte Nachfolge für die Position der Abteilungsleitung wird es zunächst nicht
geben. Die anfallenden Aufgaben werden künftig gemeinschaftlich durch die
Beteiligten der Volleyballabteilung übernommen. Der Verein ist zuversichtlich, dass
durch dieses gemeinschaftliche Engagement ein reibungsloser Ablauf weiterhin
gewährleistet ist. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Menschen im Hintergrund wäre es
nicht möglich ein solch vielfältiges Sportangebot für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene anzubieten. Ich wünsche mir, dass sich noch viele Menschen finden, die
die Volleyballabteilung weiter begleiten und unterstützen.“ Sagt Karina Bomers.
Der SV Blau-Weiß Dingden 1920 e.V. wünscht Karina Bomers für die bevorstehende
Zeit alles Gute, viel Gesundheit und eine schöne Zeit mit ihrer wachsenden Familie.

Was für ein Abend


Wir können das erste Spiel als Meister gegen den SV Bad Laer souverän mit 3:0 für uns entscheiden. Die Tribüne war voll und die Stimmung unbeschreiblich.. Danke an alle, die für einen unvergesslichen Abend gesorgt haben.

Vizemeister zum Saisonende der dritten Damen


Im letzten Saisonspiel setzte sich die 3. Damenmannschaft von BW Dingden souverän mit 3:0 gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken durch. Dank druckvoller Aufschlagserien, starker Blockarbeit und eines konstant guten Zuspiels dominierten die Dingdenerinnen das Spielgeschehen über weite Strecken.

Die einzelnen Sätze gingen mit 25:10, 25:19 und 25:18 klar an BW Dingden. Insgesamt zeigte das Team eine geschlossene und überzeugende Mannschaftsleistung.

Mit diesem Erfolg sichert sich die Mannschaft die Vizemeisterschaft zum Saisonende. Nun richtet sich der Blick nach vorne: Anfang Mai steht das Relegationsspiel an, in dem BW Dingden um den Aufstieg in die Bezirksklasse kämpfen wird.
Bericht: Britta Koopmann

Mit Platz 10 zufrieden von der Westdeutschen Meisterschaft zurück


Mit einem leistungsgerechten 10. Platz kehrte unsere weibliche U20 von der Westdeutschen Meisterschaft zurück.
Zum Auftakt am Samstag wartete mit Humann Essen direkt ein starker Gegner. Trotz einiger sehenswerter Ballwechsel zeigte sich der Gegner auf allen Positionen sehr stabil, sodass die Partie in zwei Sätzen (14:25, 15:25) verloren ging.
Im zweiten Spiel gegen Ostbevern rechnete sich unser Team mehr aus. Es entwickelte sich ein spannendes Duell mit wechselnden Führungen. Am Ende fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück: Beide Sätze gingen denkbar knapp mit 23:25 verloren. Wie schon zuvor machten zu viele Aufschlagfehler und 1-2 unglückliche Schiedsrichterentscheidungen waren bei diesem Endstand sehr ärgerlich.
Damit ging es in die Platzierungsrunde um die Ränge 9 bis 12. Im letzten Spiel des ersten Tages gegen Jahn Rheine zeigte die Mannschaft große Moral. Nach einem deutlichen Rückstand im ersten Satz kämpfte sich unser Team zurück und gewann diesen noch mit 27:25. Zwar ging der zweite Satz mit 18:25 verloren, doch im entscheidenden dritten Durchgang behielten unsere Spielerinnen die Nerven und setzten sich klar mit 15:9 durch. Ein nicht enden wollender Tag ging dann um 19:30! zu Ende. Vorteil: Der DJ konnte exklusiv unser Spiel mit Musik und Effekten untermalen.
Am zweiten Turniertag ging es gegen Datteln. In einer der besten Leistungen des Wochenendes – diesmal mit deutlich weniger Eigenfehlern – sicherte sich unsere U20 einen verdienten 2:0-Sieg (25:23, 25:20).
Im abschließenden Spiel gegen Geldern startete unsere Spielerinnen noch etwas verhalten und verlor den ersten Satz deutlich mit 14:25. Im zweiten Durchgang zeigte das Team jedoch noch einmal sein Können, überzeugte mit starken Abwehr- und Angriffsaktionen und lag lange in Führung. In der Schlussphase wurde das Spiel ungenau, sodass auch dieser Satz mit 19:25 abgegeben werden musste.
Im Finale setzte sich RC Sorpesee knapp in drei Sätzen gegen den RSV Borken durch und wurde westdeutscher Meister.
Das Wochenende war ein Erlebnis für alle! Sich noch einmal mit den 12 besten Teams aus NRW zu messen ist ein Erlebnis. Alle Spielerinnen, das Trainerteam und einige Eltern haben es sich nicht nehmen lassen, in Rheine zu übernachten. Eine ganz tolle Mannschaft, dass sich über die Saison hinweg richtig gut entwickelt hat!
Es spielten: Isabell Bünker, Sina Ridder, Ina Weyers, Paula Schulz, Wiebke Simson, Melanie Maier, Anni van Clewe, Mila Topic, Valerie Fels, Lotte Rosa, Paula Stockhorst, Laura Skibbe
Trainerteam: Klaus Stump, Andrea Vehns   Scout: Maja Blomen