Klare Niederlage beim USC

Eva Schmitz (blaues Trikot) muss mit ihrem Team eine deutliche Niederlage einstecken.

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen unterliegen beim USC Münster II klar mit 0:3 (20/14/13:25). Die Niederlage gegen den Tabellenzweiten, der in dieser Spielzeit erst eine Partie – zu Saisonbeginn in Dingden – abgegeben hat und einige ehemalige Bundesligaspielerinnen in seinen Reihen hat, kommt nicht überraschend. Jedoch ist sie aus Dingdener Sicht doch reichlich deutlich ausgefallen.
Während der gesamten Begegnung zeigen sich die Münsteranerinnen in allen Belangen überlegen. Die Dingdener Annahme ist mit den harten Aufschlägen der Gastgeberinnen, vor allem durch Rebecca Schäperklaus, oft überfordert und der große USC-Block stellt für die Sechs von Trainerin Danuta Brinkmann immer wieder ein nicht zu überwindendes Hindernis dar. Angefeuert von zahlreichen Dingdener Fans gelingt es den Blau-Weißen nur im ersten Satz, die Unabhängigen etwas unter Druck zu setzen. Aber die engen Spielstände beim 13:14 und 15:17 bringen die Hausherrinnen nicht aus der Ruhe. In den Durchgängen zwei und drei sind die Brinkmann-Schützlinge dann weit davon entfernt, an einen an einen Satzgewinn denken zu dürfen.
„Wir haben Münster zu wenig in Verlegenheit gebracht und zu oft zweimal den gleichen Fehler nacheinander gemacht. Die Münsteranerinnen waren individuell besser als wir. Vor allem mit unserem Aufschlag waren wir zu harmlos“, kritisierte Brinkmann nach Spielende. Sie räumte aber ein, dass es sich beim USC um eine „sehr erfahrene Truppe“ handele. „Morgen gegen VCO müssen wir anders auftreten“, fordert die Übungsleiterin.
Die MVP Medaillen gehen an Chiara Hoenhorst (Gold) und Katrin Kappmeyer (Silber).
Durch den Sieg schiebt sich der USC an die Tabellenspitze, Dingden bleibt Sechster und muss morgen beim VCO Münster antreten. (Fotos in der Galerie)

Erste vergibt vier Matchbälle und verliert gegen Emlichheim

Maike Schmitz (Nr. 8 in blau) liefert für Dingden eine starke Leistung ab.

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen beenden ihre Hinrunde mit einer Niederlage. Sie unterliegen in eigener Halle dem SCU Emlichheim mit 2:3 (26:24, 18;25, 19:25, 25:18, 17:19) und bieten dem Publikum dabei einen wahren Volleyballkrimi.
Im ersten Durchgang kommt die Sechs von Dingdens Trainerin Danuta Brinkmann nur langsam in Schwung. Von Anfang an liegen die Hausherrinnen zeitweise deutlich zurück, bis Eva Schmitz beim Stand von 12:17 zur Aufschlagposition geht. Mit ihrer Aufschlagserie schaffen die Dingdenerinnen nicht nur den Ausgleich, sondern gehen sogar 21:17 in Führung. Die Angriffe der Emlichheimerinnen verlieren zu dieser Zeit vorübergehend an Genauigkeit. Die Gäste kommen aber zurück, gleichen zum 22:22 aus und haben beim Stand von 23:24 den ersten Satzball, der jedoch nicht verwertet werden kann. Besser machen es danach die Blau-Weißen. Nach dem 25:24 nutzen sie die Chance zur Satzführung.
Auch im zweiten Satz liegt die Brinkmann-Sechs von Anfang an zurück. Ihre Steigerung bleibt aber diesmal aus. Ähnlich läuft es auch in Durchgang drei. Die Dingdenerinnen tun sich mit der Block- und Feldabwehr der Niedersächsinnen schwer. Folge ist der erneute Satzverlust.
Als es dann im vierten Abschnitt 5:9 steht, scheinen die Zeichen auf Sieg des SCU zu stehen. Mit einer bärenstarken Maike Schmitz und begünstigt von einigen Aufschlagfehlern der Gäste gelingt der Brinkmann-Sechs zunächst der 11:11 Ausgleich und dann davonzuziehen. Mit dem 25:18 durch Ines Rösner ist der Satzausgleich geschafft.
Bitter für die Gastgeberinnen ist dann der Verlauf des Tiebreaks. Eine 5:1 Führung wird verspielt, beim 14:12, 15:14 und 16:15 werden insgesamt vier Matchbälle vergeben, bevor die Emlichheimerinnen ihrerseits den Sack zumachen.
„Wir haben zu viele Chancen nicht genutzt. Wenn man vier Matchbälle hat, muss man als Sieger vom Feld gehen“, bringt es Danuta Brinkmann auf den Punkt und lobt die Leistung von Maike Schmitz, die sich über die silberne MVP-Medaille freuen darf. Gold geht an Nina Herrmann, die herausragende Angreiferin auf Emlichheimer Seite.
Insgesamt zeigt sich die Übungsleiterin mit dem Verlauf der Hinrunde aber nicht unzufrieden. Durch den Punktgewinn bleiben die Dingdenerinnen zunächst auf Tabellenplatz vier. Dies dürfte sich aber nach den Sonntagsspielen und dem kommenden letzten Hinrunden-Spieltag, an dem Dingden frei hat, ändern.
Am 13. Januar geht es für die Dingdenerinnen mit dem Spiel beim USC Münster II weiter. Dem USC gelang an diesem Spieltag das Kunststück, dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer VfL Oythe die erste Niederlage beizubringen. (Fotos in der Galerie)

Emlichheim letzter Gegner der Hinrunde

Trainerin Danuta Brinkmann und Libera Rieke Tidden sehen der Partie gegen Emlichheim gespannt entgegen.

Zum Abschluss der Hinrunde empfangen unsere Zweitliga-Volleyballerinnen den SCU Emlichheim. Die Dingdenerinnen finden sich nach elf Partien mit 21 Punkten auf Tabellenplatz vier wieder, die Niedersächsinnen haben es nach zehn Spielen auf 17 Punkte gebracht und sind damit Siebter.
Es ist davon auszugehen, dass die Emlichheimerinnen, nachdem sie in den beiden vorausgegangen Spielen gegen Oythe und Sorpesee nicht punkten konnten, im Volleyballdorf unbedingt ein Erfolgserlebnis folgen lassen wollen. In der Vergangenheit konnten die Spielerinnen des SCU die Heimreise oft als Siegerinnen antreten. Man muss schon bis zur Saison 2019/20 zurückblicken, um ein Heimspiel gegen Emlichheim zu finden, das die Blau-Weißen für sich entscheiden konnten. Vielleicht liegt das daran, dass Gästecoach Pascal Reiß einige der Dingdener Spielerinnen noch aus seiner Zeit als Trainer in Dingden kennt. Auf der anderen Seite ist das Verhältnis von Dingdens Trainerin Danuta Brinkmann zum Gegner auch ein besonderes. Brinkmann war viele Jahre als Spielerin und Trainerin in Emlichheim aktiv. So wundert es nicht, dass die Dingdener Übungsleiterin von einem „besonderen Spiel“ spricht. „Ich hoffe, dass wir an die guten Leistungen, die wir gegen Ostbevern gezeigt haben, anknüpfen und so vor Weihnachten nochmal punkten können“, so Brinkmann. Herausragende Akteurin der Gäste ist in dieser Spielzeit Zuspielerin Jana Brüning, die es bisher schon auf vier goldene MVP-Auszeichnungen gebracht hat.

Klare Sache in kalter Halle

Die Begegnung unserer Zweitliga-Volleyballerinnen mit dem BSV Ostbevern war kurzfristig in die Sporthalle im Volleyballdorf verlegt worden. In Ostbevern war die Heizungsanlage ausgefallen. Viel wärmer dürfte es aber in der Dingdener Halle aber auch nicht gewesen sein. Man hörte etwas von 15 °C. So wundert es nicht, dass viele Spielerinnen in langen Sporthosen antreten. Zumindest der Leistung der Hausherrinnen tut das keinen Abbruch. Sie setzen sich klar mit 3:0 (25:17/22/19) durch.

Lina Giesing (13) liefert eine starke Leistung ab.

Schon im ersten Satz agieren die Dingdenerinnen überlegen. Nur bis zum 5:5 können die Gäste mithalten. Der zweite Durchgang verläuft etwas enger. So kommen die Ostbevernerinnen nach einem zwischenzeitlichen 12:17 Rückstand zwar auf 19:21 heran, können aber den 0:2 Satzrückstand nicht verhindern. Im dritten Abschnitt kann es sich Dingdens Trainerin Danuta Brinkmann, bei der immer wieder ein zufriedenes Kopfnicken und Lächeln zu beobachten ist, leisten, munter durchzuwechseln. Zwischenzeitlich sind die Blau-Weißen zehn Punkte in Führung.
Während des gesamten Spiels zeigen sich die Gastgebeirinnen auf allen Positionen überlegen. Zuspielerin Lara Kruse führt gewohnt souverän Regie, Maike Schmitz ist sowohl in der Abwehr als auch im Angriff stark und Katrin Kappmeyer punktet eindrucksvoll aus dem Rückraum. Zwar produziert man beim Aufschlag einige Fehler, insgesamt servieren die Blau-Weißen aber wesentlich gefährlicher als in den letzten Spielen. Ihre stärkste Leistung im Dingdener Trikot liefert Mittelblockerin Lina Giesing ab. Sie blockt wirkungsvoll, greift gefährlich an und schlägt druckvoll auf. Nach Spielende darf sie sich über die goldene MVP Medaille freuen. Silber geht an Laura Kämper vom Gästeteam.
Danuta Brinkmann zeigt sich mit der Leistung ihres Teams zufrieden. „Vor allem in der Block- und Feldabwehr haben wir uns gesteigert. Alle Spielerinnen waren besser als zuletzt gegen Sorpesee“, so die Übungsleiterin. Ein Sonderlob gab es für Lina Giesing.
Durch den Sieg schieben sich die Dingdenerinnen auf Tabellenplatz vier vor. Ostbevern ist Zehnter.
Am kommenden Samstag ist der SCU Emlichheim zu Gast im Volleyballdorf. (Fotos in der Galerie)

 

 

ACHTUNG: HEIMRECHT GETAUSCHT!!! „Wir müssen unseren Rhythmus wiederfinden!“

Achtung Aktualisierung: Da die Heizung der Beverhalle in Ostbevern defekt ist, wird am Sonntag um 15.00 Uhr in Dingden gespielt!

 

Nach zwei Niederlagen, gegen den VfL Oythe und den RC Sorpesee, treten unsere Zweitliga-Volleyballerinnen am Sonntag um 16.00 Uhr beim BSV Ostbevern an. „Wir müssen unseren Rhythmus wiederfinden“, fordert Dingdens Trainern Danuta Brinkmann. Sie musste krankheitsbedingt die Niederlage gegen Sorpesee am heimischen Bildschirm verfolgen und das Coaching Olaf Betting überlassen. „Gegen Ostbevern und dann zuhause gegen Emlichheim, das sind ganz wichtige Spiele für uns“, so die Übungsleiterin, die nicht den Kontakt zu den Spitzenteams verlieren will. Die Ausgangslage ist auf dem Papier relativ eindeutig. Die Blau-Weißen haben aus zehn Partien 18 Punkte gesammelt und nehmen den fünften Tabellenplatz ein. Der BSV hat es bisher bei neun absolvierten Spielen auf neun Punkte gebracht und ist Tabellenneunter. Auffällig war in den letzten Partien der Dingdenerinnen, dass diese nicht die gewohnte Stärke in der Feldabwehr zeigten. Brinkmann fordert daher auch eine kämpferische Steigerung ihrer Schützlinge. Dass die Ostbevernerinnen in eigener Halle nicht unschlagbar sind, hat der bisherige Saisonverlauf gezeigt. Nur gegen Cottbus und den VCO Berlin konnten Heimsiege verbucht werden. Auf der anderen Seite ist die Brinkmann-Sechs auswärts auch keine Macht. Dass ein Sieg in der Beverhalle aber nicht unmöglich ist, hat die letzte Saison gezeigt. Damals waren die Dingdenerinnen mit 3:1 erfolgreich.
Wie immer können die Fans, die das Spiel nicht live in der Halle verfolgen können, im Internet bei Sport1extra dabei sein.

Erste unterliegt verdient gegen den RC Sorpersee

Eva Schmitz (4) muss sich mit einem starken Block des RC Sorpesee auseinandersetzen.

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen unterliegen beim RC Sorpesee verdient mit 1:3 (20:25, 25:19, 23:25, 20:25) und rutschen auf den fünften Tabellenplatz ab. Sorpesee verbessert sich auf Rang vier.
Olaf Betting, der für die erkrankte Danuta Brinkmann auf der Dingdener Trainerbank sitzt, muss mit ansehen, wie sein Team im ersten Satz zwar mit 4:1 in Führung geht, danach aber den Faden verliert. Die Hausherrinnen zeigen sich im Angriff überlegen. Auf der anderen Seite erschwert eine nicht sattelfeste Annahme einen präzisen Spielaufbau und so auch wirkungsvolle Angriffe. Obwohl sich die Sauerländerinnen fünf Aufschlagfehler leisten, haben sie keine große Mühe, den ersten Durchgang für sich zu entscheiden. Während sich die Gäste im zweiten Abschnitt steigern, kann der Ruderclub das hohe Niveau des ersten Satzes nicht ganz halten. Die Betting-Sechs profitiert erneut von zahlreichen Aufschlagfehlern des Gegners. Dieser lässt sich im dritten Durchgang durch einen 0:4 Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und steuert auf den zweiten Satzgewinn zu. Dabei stellt die Dingdener Blockabwehr kein großes Hindernis dar. Weil auch die blau-weiße Feldabwehr nicht ihren besten Tag hat und immer wieder gelegte Bälle ins Feld fallen lässt, geht auch der dritte Abschnitt nach einem bis zum 22:22 engen Verlauf an die Gastgeberinnen. Die Hoffnung der Dingdenerinnen auf einen erneuten Satzausgleich erledigt sich nach dem 18:18 im vierten Abschnitt. Ihre Aufschläge bringen die Annahme des RC Sorpesee kaum in Verlegenheit. Mit einem in die Mitte des Dingdener Feldes gelegten Ball holen sich die Sauerländerinnen den ersten Matchball, den sie mit einem starken Schmetterball verwandeln.
Olaf Betting bemängelt nach Spielende, dass seine Schützlinge mit ihren Aufschlägen nicht genug Druck aufgebaut haben. Bei Angriff und Feldabwehr sieht er sein Team gleichauf. „Auch in besserer Verfassung hätten wir es heute hier schwer gehabt“, so Betting.
Die MVP-Medaillen gehen an Victoria Vornweg (Gold) und Lara Kruse (Silber).
Am Sonntag, 3. Dezember, müssen die Blau-Weißen erneut auswärts ran. Dann geht´s nach Ostbevern. (Fotos in der Galerie)

Erste reist ins Sauerland

Danuta Brinkmann reist mit ihren Spielerinnen am Samstag ins Sauerland.

Am kommenden Samstag müssen unsere Zweitliga-Volleyballerinnen in Sundern beim RC Sorpesee antreten. Die Dingdenerinnen sind aktuell auf dem dritten Tabellenplatz zu finden, die Sauerländerinnen sind Siebte. Beide Teams trennen aber nach acht gespielten Partien nur zwei Punkte. Sowohl die Sechs von Danuta Brinkmann als auch die Aufsteiger aus Sundern dürften mit Rückenwind in die Begegnung gehen. Während der Ruderclub am letzten Spieltag in Ostbevern einen 3:1 Sieg schaffte, brachten die Blau-Weißen das Kunststück fertig, dem ungeschlagenen Tabellenführer den ersten Punktverlust beizubringen. „Das Spiel gegen Oythe hat meiner Mannschaft gutgetan“, berichtet Danuta Brinkmann, die auch mit den zuletzt im Training gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden ist. Diese werden es in der Halle des Sportzentrums Sundern mit starken gegnerischen Außenangreiferinnen und einem lautstarken Heimpublikum zu tun bekommen. Bei den Dingdenerinnen werden dann die Dauerverletzte Clara Schlettert und Lena Priebs fehlen. Die Dingdener Fans, die nicht den Weg ins Sauerland finden, können das Spiel ab 18.30 Uhr bei Sport1 Extra im Internet verfolgen.

Dingden nimmt Oythe den ersten Punkt ab

Lara Kruse (1), Andrea Harbring (14), Eva Schmitz (2), Rieke Tidden (weißes Trikot) und Katrin Kappmeyer nehmen Oythe den ersten Punkt ab.

Die Ausgangssituation vor dem Spitzenspiel zwischen dem SV Blau-Weiß Dingden und dem VfL Oythe ist klar. Die Gäste aus Niedersachsen haben alle ihrer bisherigen sieben Spiele gewonnen, ohne auch nur einen Punkt abzugeben. Nur zwei Sätze haben sie den Gegnern überlassen und sind so der unangefochtene Tabellenführer. Die Dingdenerinnen haben zwei ihrer acht Partien verloren. Das reicht für Platz zwei.
Nach einem Spitzenspiel sieht das, was den Zuschauern im ersten Satz geboten wird, nicht aus. Zu groß ist die Überlegenheit der Gäste. Immer wieder finden sie Löcher in der Dingdener Feldabwehr. Auf der anderen Seite gelingt es den Hausherrinnen nicht, mit ihren Aufschlägen die Annahme des Tabellenersten in Verlegenheit zu bringen. Nach 25 Minuten geht der erste Durchgang mit 20:25 an Oythe.
Wer jetzt allerdings glaubt, dass die Oytherinnen kurzen Prozess machen, der irrt. Mit 2:1 gehen die Dingdenerinnen im zweiten Satz erstmals in diesem Match in Führung. Danach verläuft der Abschnitt bis zum 8:8 ausgeglichen. Die Dingdener Blockabwehr steigert sich jetzt und die Angriffe des Tabellenführers werden ungenauer. Mit einer Aufschlagserie von Katrin Kappmeyer baut das Team von Trainerin Danuta Brinkmann eine 16:14 Führung bis auf 23:14 aus und schafft mit dem 25:17 den Satzausgleich.

Leni Vehns (4) darf sich über ein Lob ihrer Trainerin freuen.

Auch im dritten Satz kann die Brinkmann-Sechs den VfL in Schach halten. Nach dem 9:9 erspielt man sich mit einer guten Ines Rösner zunächst eine 15:9 Führung und scheint dann beim 19:13 auf die 2:1 Satzführung zuzusteuern. Warum den Blau-Weißen danach nur noch zwei Punkte gelingen, ist nur schwer zu erklären. Durch diesen Bruch im Dingdener Spiel gelingt Oythe mit dem 25:21 die 2:1 Satzführung.
Die Truppe von Coach Zoran Nikolic, zu der nur vier deutsche Spielerinnen gehören, geht im vierten Durchgang mit 8:2 in Front, ohne die Dingdenerinnen damit zu beeindrucken. Mit einer Aufschlagserie von Eva Schmitz gelingen dem Tabellenzweiten zehn Punkte in Folge und ist so zurück im Spiel. Es folgen ausgeglichene Punktstände beim 15:15 und 18:18. Die Dingdener Feldabwehr zeigt nun ihre gewohnte Stärke und entschärft immer wieder die gegnerischen Angriffe. Zuspielerin Lara Kruse setzt ihre Mitspielerinnen, wie gewohnt, gekonnt in Szene. So heißt es zum Ende des Satzes 25:23 für Blau-Weiß. Der Satzausgleich bedeutet den ersten Oyther Punktverlust in dieser Spielzeit.
Im abschließenden Tiebreak können die Dingdenerinnen das hohe Niveau nicht halten. Letztlich steht es 8:15 und der VfL Oythe bleibt weiterhin ungeschlagen, muss aber einen Punkt im Volleyballdorf lassen.
„Wir haben nervös angefangen, danach aber unseren Rhythmus gefunden. Schade, dass wir den dritten Satz nach der deutlichen Führung nicht gewinnen konnten“, so Danuta Brinkmann nach dem letzten Ballwechsel. Die Dingdener Übungsleiterin bestätigt ihren Schützlingen, sich „super verkauft“ zu haben. Sie bescheinigt Lara Kruse und der jungen Leni Vehns eine gute Leistung und sieht auch bei Katrin Kappmeyer und Eva Schmitz starke Phasen.
Die MVP-Medaillen gehen an Lara Kruse (Silber) und Franka Poniewaz (Gold).
Durch die Niederlage rutscht Dingden auf Tabellenplatz drei ab, Oyte bleibt Spitzenreiter.
Am kommenden Samstag geht es für die die Blau-Weißen zum RC Sorpesee.
(Fotos in der Galerie)

Ligaprimus zu Gast im Volleyballdorf

Dingdens Liberas Rieke Tidden und Julia Neuhäuser (v.l,) treten am Samstag gegen den Spitzenreiter aus Vechta an.

Mit dem VfL Oythe ist am Samstag der unangefochtene Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord zu Gast in Dingden. Die Niedersächsinnen haben alle ihrer sieben Spiele gewonnen und dabei nur zwei Sätze abgegeben. Die Gastgeberinnen konnten sechs ihrer bisherigen acht Partien für sich entscheiden und finden sich mit 17 Punkten vier Zähler hinter dem VfL auf Tabellenplatz zwei wieder. Auf dem Papier wird den Zuschauern also ein echtes Spitzenspiel geboten. Tatsächlich scheinen die Oytherinnen aber in dieser Spielzeit eine Klasse für sich zu sein und die Meisterschaft fest im Visier zu haben. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sie mächtig investiert. Von den elf Spielerinnen auf der Mannschaftsliste besitzen nur vier einen deutschen Pass. Der Rest kommt aus Kroatien, Kanada, USA, Ukraine, Japan und Polen. Trainer Zoran Nikolic ist Serbe. Insbesondere vor der starken Annahmeleistung der japanischen Libera hat Dingdens Trainerin Danuta Brinkmann Respekt. Brinkmann war in der Vergangenheit selbst als Spielerin für Oythe aktiv und hat dort als Trainerin eine Meisterschaft und zwei Vize-Meisterschaften in der 2. Liga geholt. Nach dem Doppelspieltag am letzten Wochenende mit Begegnungen in Potsdam und Berlin hat die Dingdener Trainerin ihren Spielerinnen für den folgenden Montag trainingsfrei gegeben. „Bei uns wird Eva Schmitz wieder dabei sein. Das bringt Stabilität in unsere Annahme“, wirft die Übungsleiterin einen Blick voraus. Sie berichtet, dass sich ihre Spielerinnen vorgenommen haben, es dem VfL Oythe sehr schwer zu machen, ungeschlagen zu bleiben.
Der erste Ball wird um 19.30 Uhr über das Netz fliegen.

Minimalziel erreicht

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen erreichen zumindest das Minimalziel ihrer Potsdam/Berlin-Reise. Nachdem die Sechs von Trainerin Danuta Brinkmann gestern in Potsdam eine deutliche 0:3 Niederlage einstecken musste, gelingt am heutigen Sonntag gegen die jungen Talente vom VCO Berlin ein 3:1 Sieg (21:25, 25:20, 25.20, 25:17).
Dabei scheinen die Dingdenerinnen in Berlin zunächst da weitermachen zu wollen, wo sie am Samstag in Potsdam aufgehört haben. Zwar können sie bis zum 7:7 im ersten Durchgang mithalten, danach läuft aber nichts mehr zusammen. Die Gastgeberinnen machen acht Punkte in Folge zum 15:7 und haben den Satz damit schon fast in der Tasche. Zwar berappeln sich die Blau-Weißen wieder und kommen bis auf 21:23 heran, ein Aufschlagfehler verhilft die Berlinerinnen dann aber zu drei Satzbällen, von denen sie den ersten verwandeln.

Janne Epping (vorne) hat im Angriff starke Szenen.

Im folgenden Spielverlauf können die an Körperlänge weit überlegenen Hauptstädterinnen das hohe Niveau des ersten Satzes nicht ganz halten. Aber ein Sparziergang werden die kommenden drei Durchgänge für die Brinkmann-Sechs nicht. Die Blockabwehr des VCO ist der der Dingdenerinnen weit überlegen. Die Feldabwehr der Gäste zeigt nicht die gewohnte Aufmerksamkeit.Im zweiten Abschnitt können die Berlinerinnen bis zum 22:20 am ersten Punktgewinn in dieser Saison schnuppern, bevor es mit dem 25:20 zum Satzausgleich kommt.
Der dritte Durchgang verläuft bis zum 16:15 eng. Dann sorgt eine Aufschlagserie von Carolin Niehues für eine Fünf-Punkte-Führung, die bis ins Ziel gerettet werden kann.
Auch im vierten Abschnitt heißt es 16:15 für Dingden. Danach setzt sich die größere Erfahrung der Brinkmann-Schützlinge durch.
Neben den gewohnt starken Maike Schmitz und Katrin Kappmeyer musste Lara Kruse als Zuspielerin wieder einmal ein enormes Pensum erledigen. Auch die junge Janne Epping hat in der Offensive einige starke Szenen, muss aber an ihrem Aufschlag arbeiten.
Die MVP-Medaillen gehen an Maike Schmitz und Michelle Bachmann.
Während der VCO sieglos auf dem vorletzten Tabellenplatz bleibt, empfangen die Dingdenerinnen am nächsten Samstag als Tabellenzweite den Spitzenreiter VfL Oythe.