Revanche geglückt

Diesmal hat sich unsere Erste Mannschaft im Spiel gegen den USC Münster nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Während man im Hinspiel nach zwei gewonnenen Sätzen den Sieg noch abgeben musste, spielte die Sechs von Coach Olaf Betting diesmal konsequent durch und hatte nach 71 Minuten drei Punkte mehr auf dem Konto.

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Olaf Betting und Carsten Schmeink freuen sich über einen verdienten Sieg.

Nachdem die Hausherrinnen schon im letzten Spiel den Klassenerhalt perfekt gemacht hatten, zeigten sie sich gegen den USC von Ihrer starken Seite und behielten beim 3:0 (25:20/15/12) klar die Oberhand. Sicherlich hatten die Münsteranerinnen nicht ihren besten Tag erwischt, auf der anderen Seite erlaubten sich die Blau-Weißen kaum Schwächen und hielten die Konzentration hoch. Während der gesamten Begegnung schlug die Betting-Sechs druckvoll auf und stand auch in der Annahme meist stabil. Zuspielerin Inga van Gemmeren verteilte die Bälle gekonnt und wurde dafür mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. „Neben Inga van Gemmeren stachen auch Laura Wörmeyer und Katrin Kappmeyer aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus“, so Betting nach dem Spiel, das rund 280 Zuschauer verfolgten. Durch den Sieg haben sich die Dingdenerinnen zumindest kurzzeitig auf den siebten Tabellenplatz vorgeschoben und nun schon 29 Punkte auf dem Konto. Nach dem kommenden spielfreien Wochenende muss man am 5. März in Köln antreten.

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Gegen den USC befreit aufspielen

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Wollen in der Tabelle klettern: Coach Olaf Betting (Mitte) mit seinen CoTrainern Carsten Schmeink u, Pascall Reiss (v.l.)

Unser Zweitligateam hat durch den Sieg im letzten Spiel gegen den Mitaufsteiger RC Sorpesee den Klassenerhalt bereits fünf Spieltage vor Saisonende perfekt gemacht. In den verbleibenden Partien kann die Sechs von Coach Olaf Betting nun befreit aufspielen. „Wir wollen schon noch den einen oder anderen Punkt holen. Vielleicht können wir in der Tabelle dann noch ein wenig nach oben klettern“, so der Dingdener Übungsleiter. Dieses Vorhaben können die Blau-Weißen am Samstag ab 20.00 Uhr in eigener Halle gegen die Reserve des USC Münster in die Tat umsetzen und sich dabei für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Damals hatten die Dingdenerinnen die ersten beiden Sätze mit 25:15 und 25:16 klar für sich entschieden, danach aber komplett den Faden verloren und die Begegnung noch mit 2:3 abgegeben. Entscheidender Pluspunkt der Münsteranerinnen war der Größenvorteil des jungen Teams, aus dem die 1,87 Meter lange Hanna Orthmann auch spielerisch hervorstach. In der aktuellen Tabelle sind Münster und Dingden Nachbarn. Die Gäste rangieren auf Platz acht, die Hausherrinnen liegen mit einem mehr ausgetragenen Spiel direkt dahinter.

Das war`s – Klassenerhalt perfekt!!!

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Große Freude über den vorzeitigen Klassenerhalt

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Starke Leistung im Zuspiel: Pauline Kappmeyer (10)

Als Katrin Kappmeyer nach 115 Minuten den Ball im Feld des Mitaufsteigers RC Sorpesee versenkte war es klar: Die Volleyballerinnen des SV Blau-Weiß Dingden werden auch in der kommenden Spielzeit in der Zweiten Bundesliga aufschlagen. Nach dem hart erkämpften 3:1 Sieg (25:20, 23:25, 25:21, 25:20) im Sauerland hat das Team aus dem Volleyballdorf nun 26 Punkte auf dem Konto und damit 17 mehr als der Ruderclub, der auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Bei noch fünf ausstehenden Begegnungen und 15 zu vergebenden Punkten kann das Team von Coach Olaf Betting nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen.

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Starke Leistung im Angriff: Eva Schmitz

Leicht wurde es den Dingderinnen dabei in der Sporthalle des Schulzentrums Sundern nicht gemacht. Dies zeigen die engen Satzergebnisse. Selbst wenn die Blau-Weißen sich mal einen Vorsprung von drei oder vier Punkten erspielten, durften sie sich nicht in Sicherheit wiegen. Vor knapp 300 lautstarken Zuschauern gab Sorpesee keinen Ball verloren, während sich Dingden einige Ungenauigkeiten im Angriffsspiel erlaubte. Ausschlaggebend war vielleicht, dass der Tabellenvorletzte mit Lena Vedder zwar die auffälligste Akteurin auf dem Feld hatte, das Team von Olaf Betting jedoch insgesamt ausgeglichener besetzt war. Außerdem zeigte sich die Annahme der Dingdenerinnen über die gesamte Spielzeit stabil.

Olaf Betting sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg. „Wir haben eine geschlossenen Mannschaftsleistung gezeigt, aus der Eva Schmitz und Pauline Kappmeyer herausragten“, so der dingdener Übungsleiter weiter.

Zu den wertvollsten Spielerinnen wurden Lara Drölle vom RCS und Katrin Kappmeyer von den Blau-Weißen ernannt.

Die Dingdener Zweitliga-Volleyballerinnen mit dem Trainertrio Olaf Betting, Carsten Schmeink, Pascall Reiss können zu Recht stolz auf ihre erste Saison in der zweithöchsten Spielklasse sein. Als Vizemeister in der Dritten Liga hatte man den Aufstieg geschafft und war in der laufenden Zweitliga-Saison nicht einmal auf einem Abstiegsplatz zu finden. Neben der spielerischen Qualität der Akteurinnen und der Kompetenz der Trainer ist dafür auch die gute Stimmung im Team verantwortlich.

Ihren nächsten Einsatz haben die Dingdenerinnen erst am 20. Februar. Dann empfängt man den USC Münster II.

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Duell der Aufsteiger im Sauerland

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Die dingdener Co-Trainer Pascall Reiss und Carsten Schmeink werden einen starken Gegner sehen.

Unsere Zweitliga-Volleyballerinnen müssen die Karnevalsfeierlichkeiten unterbrechen und am kommenden Samstag um 19.00 Uhr beim Mitaufsteiger RC Sorpesee antreten.
Zu Saisonbeginn war sicherlich nicht damit zu rechnen, dass die Dingdenerinnen zum Rückspiel bereits 14 Punkte mehr auf dem Konto haben als der Ruderclub, der schließlich in der letzten Saison äußerst souverän die Meisterschaft in der Dritten Liga errungen hat, während Dingden sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste. So treffen nun in der Sporthalle des Schulzentrums Sundern der Tabellenzwölfte und –neunte aufeinander. Dabei hat das Team aus dem Volleyballdorf nicht nur eine stattlich Anzahl von Punkten mehr auf dem Konto sondern auch vier Siege mehr eingefahren als die Gastgeberinnen, die nun als Vorletzte auf einem Abstiegsplatz stehen. „Der Druck liegt sicherlich bei Sorpesee. Deshalb werden sich die Sauerländerinnen gegen uns zerreißen. Ich erwarte, dass wir dagegenhalten und zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Wir werden selbstbewusst auftreten“, so der dingdener Coach Olaf Betting. Das Hinspiel konnte seine Mannschaft mit 3:1 für sich entscheiden.

Emlichheim gelingt die Revanche

Der SCU Emlichheim konnte sich am Samstag im Volleyballdorf für die Hinspielniederlage revanchieren und die Blau-Weißen mit 2:3 (22:25, 25:17, 13:25, 25:16, 10:15) in einem doch sehr eigenartig verlaufendem Spiel besiegen. Der erste Durchgang war dabei ausgeglichen. Die Hausherrinnen standen stabil in der Annahme, die Emlichheimerinnen überzeugten mit guter Blockarbeit und starken Außenangreiferinnen. Den zweiten Abschnitt dominierten die Dingdenerinnen vor allem dank druckvoller Aufschläge.

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Der dingdener Coach Olaf Betting am Spielfeldrand

Im Gegenzug ließ dann der Sportclub der Sechs von Coach Olaf Betting in Satz drei keine Chance. Die Annahme schwächelte und der Block wehrte oft ins Aus ab. Der vierte Durchgang zeigte dann wiederum ein gänzlich anderes Bild. Mit Aufschlagserien von Katrin Kappmeyer und Kathrin Pasel ging Dingden nun 10:1 in Front und brachte diesen Vorsprung auch ins Ziel. Im Tiebreak waren die Gäste wesentlich aufmerksamer und entschlossener. Sie zogen mit 3:11 davon und ließen sich auch vom zwischenzeitlichen 10:13 nicht irritieren. Nach dem Gewinn des einen Punktes äußerte sich der dingdener Coach nicht gänzlich unzufrieden: „Emmlichheim war einen Tick besser und hat letztendlich verdient gewonnen. Ausschlaggebend war die Überlegenheit beim Block und im Angriff. Wir hatten Vorteile beim Aufschlag und in der Annahme“, analysierte Betting weiter. Zu den wertvollsten Spielerinnen wurden auf dingdener Seite Maike Schmitz und bei den Emlichheimerinnen Alicia Nelsen ernannt.

Mit 23 Punkten stehen die Dingdenerinnen bis Sonntag auf Rang acht.

Am kommenden Samstag reisen die Blau-Weißen ins Sauerland zum RC Sorpesee. (Fotos in der Galerie)

Betting erwartet ein enges Spiel

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Inga van Gemmeren und Katrin Kappmeyer wollen gegen Emlichheim punkten.

Wenn der Tabellenneunte auf den Zehnten trifft, darf man ein enges Spiel erwarten. Dies tut auch der dingdener Coach Olaf Betting. Lediglich zwei Zähler mehr auf dem Konto hat sein Team. „Wir haben uns im Hinspiel schwer getan. Emlichheim hat sehr große Spielerinnen in seinen Reihen, die uns das Leben auch in Dingden schwer machen werden. Außerdem verfügen sie mit der Polin Jolanta Kelner über eine starke Zuspielerin“, so der Übungsleiter aus dem Volleyballdorf. Im Hinspiel waren die Blau-Weißen nach dem 3:2 Sieg mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause gefahren.
Sowohl die Emlichheimerinnen als auch der Liganeuling aus Dingden werden mit gestärktem Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Schließlich haben beide Teams ihr letztes Spiel 3:1 gewonnen. Der Sportclub war gegen USC Münster II erfolgreich und die Betting-Sechs belohnte sich für die lange Fahrt nach Stralsund mit drei Punkten. Sollten die Dingdenerinnen erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung auf hohem Niveau bieten, könnten durchaus weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt werden.

Die Reise hat sich gelohnt

Rund 1200 Kilometer haben die Dingdener Zweitliga-Volleyballerinnen an diesem Wochenende zurückgelegt und sich dafür mit drei Punkten belohnt. Der Liganeuling aus dem Volleyballdorf schlug die Stralsunder Wildcats mit 3:1  (17:25, 25:17, 25:20,25:22) und konnte sich damit auf den neunten Tabellenplatz vorschieben. Dabei hatte es im ersten Satz wenig verheißungsvoll angefangen. Ohne die kurzfristig erkrankte Kathrin Pasel ging man an der Ostsee zwar mit 10:7 in Führung, musste dann aber hinnehmen, dass die Gastgeberinnen unwiderstehlich davonzogen. Der zweite Durchgang verlief dann wesentlich erfreulicher.

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Eva Schmitz überzeugte in Stralsund.

Zwar blockten die Wildkatzen weiterhin gut, produzierten aber immer mehr Fehler. Mit einer sich steigernden Maike Schmitz und einer glänzend aufgelegten Zuspielerin Inga van Gemmeren setzen sich die Blau-Weißen nach dem 15:15 ab. Auch der dritte Abschnitt war dank der starken Greta Klein-Hitpaß und einer Eva Schmitz, die ihre beste Saisonleistung ablieferte und sowohl im Angriff als auch in der Annahme überzeugte, eine klare Sache. Durchgang vier schien dann reine Formsache. Andrea Harbring schlug Aufschlagserien und Katrin Kappmeyer agierte gewohnt stark. So erspielte sich die Sechs von Coach Olaf Betting mit dem 24:18 sechs Matchbälle. Als Stralsund dann jedoch einen Punkt nach dem anderen machte und auf 24:22 herankam, wurden Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen Schwerin wach, in dem man im Tiebreak ein 11:4 Führung verspielte. Diesmal behielt man jedoch die Nerven. Als ein Angriffsball von Katrin Kappmeyer vom Stralsunder Block ins Aus prallte, war der Sieg perfekt. Ein zufriedener Olaf Betting war nach dem Spiel voll den Lobes: „Inga van Gemmeren hat ein riesiges Spiel gemacht. So konnten Greta Klein-Hitdpaß, Katrin Kappmeyer, Andrea Harbring und Eva Schmitz im Angriff glänzen. Auch Maike Schmitz wurde im Laufe der Partie immer besser“, analysierte Betting.
Zur wertvollsten Spielerin bei den Blau-Weißen wurde Katrin Kappmeyer und bei den Wildcats Anne Stuhr ernannt.

Am kommenden Samstag empfangen die Dingdenerinnen den SCU Emlichheim.

(Fotos in der Galerie)

Heynck kommt zurück ins Volleyballdorf

Wenn sich die dingdener Zweitliga-Volleyballerinnen am frühen Samstagmorgen auf den rund 600 Kilometer langen Weg nach Stralsund machen, wird auch Simone Heynck dabei sein. Heynck ist bei den Dingdener Volleyballern groß geworden, hatte mit den Blau-Weißen in der letzten Saison den Aufstieg in die Zweite Liga geschafft und war dann zum Ligakonkurrenten nach Gladbeck gewechselt, um sich dort weiterzuentwickeln, wie sie selbst sagte. Die bisherige Saison ist aber nicht nach ihren Vorstellungen verlaufen. „Ich habe zwar nicht erwartet, in Gladbeck zur Stamm-Sechs zu gehören, aber doch auf mehr Einsatzzeiten gehofft“, gibt Heynck, die vom Gladbecker Trainer nur sporadisch eingewechselt wurde, zu.

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Simone Heynck (2) kehrt nach Dingden zurück.

„Der erhebliche Aufwand lohnt sich dann einfach nicht“, so Heynck, die aber das sehr gute Verhältnis zu ihren Mitspielerinnen in Gladbeck betont. Der dingdener Coach Olaf Betting freut sich über die Rückkehrerin. „Simone ist allein aufgrund ihrer Körpergröße schon eine Verstärkung für uns, vor allem in der Blockabwehr. Natürlich muss sie sich bei uns mit guten Leistungen durchsetzen“, so Betting. Da der Vereinswechsel innerhalb der Liga stattfand und die Gladbecker eine Freigabe erteilten, war Heynck nicht von einer Sperre betroffen und kann sofort für ihren neuen alten Verein aktiv werden.

Betting hofft, dass seine Schützlinge am Samstag die lange Fahrt zur Ostseeküste gut verkraften. Die Stralsunder Wildcats stehen in der Tabelle punktgleich einen Platz über den Blau-Weißen, haben erstaunlicherweise aber schon Siege gegen die Spitzenteams aus Leverkusen und Köln landen können. Das Hinspiel hatten die Dingdenerinnen mit 3:1 für sich entschieden. „Stralsund und wir spielen auf gleichem Niveau. Trotz einiger Ausfälle fahren wir mit einem gut gefüllten Kader Richtung Norden“, erläutert Betting, dem, obwohl Simone Winkelmann, Patricia Langhoff, Vera Koopmann, Mareen Fieblinger und Anna Wißmann die Reise nicht antreten, noch zwölf Spielerinnen zur Verfügung stehen werden.

Den zu erwartenden Verlauf…

nahm die Zweitliga-Partie zwischen unserer Ersten Mannschaft und Bayer Leverkusen. In der Smid-Arena zeigten die Gastgeber, dass sie zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Sie waren den Gästen aus dem Volleyballdorf in allen Belangen überlegen. Starke Aufschläge, beeindruckende Angriffsleistungen und eine gute Feld- und Blockabwehr ließen der Sechs des Dingdener Trainers Olaf Betting keine Chance, zumal dieser noch die harten fünf Sätze vom Samstagspiel gegen Schwerin in den Knochen steckte. In den ersten beiden Sätzen verkauften sich die Blau-Weißen, bei denen Greta Klein-Hitpaß und Katrin Kappmeyer die besten Angreiferinnen waren, noch recht gut und unterlagen 14:25 und 19:25.

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MVP auf dingdener Seite: Rieke Tidden (in grün)

Im dritten Durchgang gesellte sich bei den Leverkusenerinnen zu einer überragenden Isabel Schneider dann auch die amtierende Sperrwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor. Das 7:25 fiel dann mehr als deutlich aus. Betting erkannte die Überlegenheit der Werks-Sechs an. „Vielleicht hätten wir besser ausgesehen, wenn wir gestern nicht über fünf Sätze hätten gehen müssen“, so Betting.
Als wertvollste Spielerin auf dingdener Seite wurde Rieke Tidden und bei den Leverkusenerinnen Isabel Schneider gekürt.
Auf die Tabellensituation hatte die Begegnung keine Auswirkung. Leverkusen bleibt auf eins, Dingden auf zehn. Am kommenden Samstag machen sich die Blau-Weißen auf den langen Weg nach Stralsund,

Sicher geglaubten Sieg verspielt

Eine 11:4 Führung im entscheidenden fünften Satz reichte dem Liganeuling aus Dingden nicht für den Sieg gegen den VCO Schwerin. „Das war sicher eine bittere Niederlage“, stellte Dingdens Coach nach dem Spiel fest. Die Zuschauer in der dingdener Halle hatten eine packende Begegnung gesehen, in der die Hausherrinnen den ersten Satz klar mit 25:19 für sich entscheiden konnten. Für die aufgrund einer Schulveranstaltung verhinderte Andrea Harbring war Laura Wörmeyer in die Startsechs gerückt und machte ihre Sache gut. Ihre Mannschaftskameradinnen schlugen stark auf und auch die Annahme stand meist sicher. Den ersten Durchgang schienen die Norddeutschen gebraucht zu haben, um die lange Anreise zu verkraften.

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Laura Wörmeyer (1) stand in diesmal in der Start-Sechs.

Zwar ging die Betting-Sechs auch im zweiten Abschnitt mit 9:6 in Führung, die jungen Gäste zeigten sich aber unbeeindruckt, imponierten mit einer starken Blockabwehr und konnten mit dem 19:25 den Satzausgleich schaffen. Im dritten Satz erspielten sich die Blau-Weißen zum Teil deutliche Führungen, so zum 12:6 und 16:12. Ein 24:20 schaffte man nicht ins Ziel zu retten. Die Satzbälle wurden verspielt und das 24:26 bedeutete die Satzführung für die Gäste. Der vierte Durchgang sah spannende Ballwechsel mit druckvollen Angriffen von Maike Schmitz, Katrin Kappmeyer und Greta Klein-Hitpaß und eine Vera Koopmann, die nach ihrer langen Pause stark blockte. Auf beiden Seiten wurde kein Ball verloren gegeben. Für Dingden glänzte in der Feldabwehr vor allem Rieke Tidden. Beim 24:23 vergaben die Dingdenerinnen erneut einen Satzball, schafften aber das 26:24. Das die komfortable Führung im folgenden Tiebreak noch aus der Hand gegeben wurde, erstaunt umso mehr, als die älteste Spielerin auf Schweriner Seite gerade mal 18 Jahre alt war. Mit wuchtigen Angriffsschlägen kaufte man den Dingdenerinnen den Schneid ab und ging nach dem 15:17 als Sieger vom Feld. „Wenn man das Spiel bis zum vierten Satz betrachtet, haben wir einen Punkt gewonnen. Nach dem Tiebreak haben wir einen verloren“, so Betting. Als wertvollste Spielerinnen wurden Katrin Kappmeyer aus Dingden und Gina Köppen aus Schwerin geehrt. Mit dem Punktgewinn konnte Dingden den Vorsprung auf den RC Sorpesee, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht, auf elf Punkte vergrößern und bleibt weiter auf Rang zehn.